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Mißtrauen geneigt, ſo ruhig, ſo verſöhnend,— ſei ein harter Riegel vorgeſchoben zu dem ſüßen
Schlaf mein liebes Kohler'chen ein. Wie— ferner vergebliches Zurückbleiben— Thaten ge⸗ than— zur Erringung— all' des Glückes— aber die ſchwerſten Thaten— mit unglaublicher Freude thun wollen — wenn—— wenn jene Erringung— o wenn wenn— wenn—
Schlaf, Kohlerchen, ſchlaf.
Und damit war Herr Kohler wirklich eingeſchlummert und ihm träumte ein furchtbarer Traum. Er ſei auf ein⸗ mal der Selige geworden der„bunten Katze“ und ſie ver⸗ ſuchte an ihm ihr ſanftes, krallenbewachſenes Pfötchen. „So, Kohler'chen, Du willſt ſchlafen? So, mein Schatz, Du willſt ausgehen, wenn es Dir beliebt?— Ei, mein Engel, und nach Haus kommen, wenn es Dir gut dünkt? — ſo, Du haſt noch immer nicht verlernt, Dich unter den Töchtern des Landes umzuſchauen?— Du willſt heiter ſein, da es mir einfällt zu trauern, und verſuchſt zu lachen, wenn ich Kopfweh habe?— Ja, Kohler, Du haſt's ge⸗ wollt, Du zarte Blüte! Hahaha! Kohler! Rüttele Du nur an Deiner Kette. Der bunten Katze biſt Du verfallen mit Leib und Seele!“— O es war ein entſetzlicher Traum, und dazwiſchen hörte er höhniſches Lachen, hölliſches Ge⸗ johle, und dann war ihm plötzlich zu Muthe, als würde er von der ganzen Welt ausgepfiffen.
—— und es pfiff wirklich ſo laut und gellend, daß der ehemalige Makler darob erwachte,——— aber freudig, mit einem entzückenden Gefühle. Dort vor ſich ſah er im Mondſchein glänzen die bekannten Thürme der Stadt, und nun gleich darauf hier bei dem Fenſter vor⸗ übergleiten Häuſer, Mauern, ja einzelne Bäume, die er ſo


