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pfeifend und ſchnaubend um die nächſte Biegung der Bahn hervor, die Glocke des Bahnhofs fing an zu lärmen, die Thüren der Warteſäle wurden geöffnet, und auf dem Trot⸗ toir erſchienen die Reiſenden, welche den raſchen Zug be⸗ nutzen wollten, um noch in kurzer Zeit in die Stadt zu gelangen. Und als Herr Kohler nun um die Hausecke herumtrat, ſah er, daß die Wirthin zur bunten Katze ver⸗ ſchwunden war. Daß er ihrem Geſpräche zugelauſcht, kam ihm beinahe wie ein Traum vor, und doch fühlte er faſt ſchmerzlich in ſeinem Herzen, daß es Wahrheit geweſen,— eine bittere Wahrheit. Doch blickte er dankbar zu den Sternen empor, daß ſie an ſein Ohr gedrungen.
Der ehemalige Makler ſchien aber am heutigen Abend durch den Klang bekannter Stimmen überraſcht werden zu ſollen. Denn jetzt riß ihn eine aus ſeinen Träumereien, die in ziemlich unangenehmem und kreiſchendem Tone ausrief:
„Aber Waſſer wird doch hier zu bekommen ſein! Man muß ſich nur Mühe geben wollen und nicht zu lahm ſein.“
Und nun ſah er den, der nicht zu lahm ſein ſollte, wie ein geſcheuchtes Reh dem Stationsgebäude zuhüpfen, und er erkannte den kleinen Mann mit den kurzen Beinen und dem behäbigen Körperumfange.—„Weller! was Teufel! wo kommen Sie her?“
„Ach, Kohler, Gott ſei Dank! daß ich Sie finde. Die Frau will Waſſer haben, und ich, der ich die Bahnhöfe ſo ſchlecht kenne, weiß hier keines zu finden. Helfen Sie mir, Kohler.“
„Weller! mit wem ſprichſt Du?“ rief die kreiſchende Stimme aus einem offenen Fenſter des Waggons.
„Mein Gott! mit unſerem guten Kohler, er iſt erfreut, Dich zu ſehen.“
„Haſt Du Waſſer?“


