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von da an wußte der ſcheidende Freund ſchon weiter zu finden.
Jetzt ſchwingen wir den Hut,
Der Wein, der Wein war gut, ſang er, wie er auch damals in der Stadt beim Abſchied⸗ nehmen gethan, wobei ſich Madame Duvallet nicht enthal⸗ ten konnte, ihm ein helles Lachen nachzuſchicken, denn die Stimme des Sängers klang etwas heiſer; auch ſang er ziemlich falſch, und dabei ſah es ſo äußerſt komiſch aus, wie er mit geſchwungenem Hut davon hüpfte, neben ihm ſein langgeſtreckter, ebenfalls mithüpfender Schatten.
„Gute Nacht, Kohler!“
„Gute Nacht, Duvalle— e— e— t!“
Bald waren die Grenzpfähle erreicht, und der nächt⸗ liche Wanderer konnte ſich nicht enthalten, einen Augen⸗ blick auf die Bank niederzuſitzen, um noch einmal zurückzu⸗ ſchauen nach den beiden Landhäuſern, wo er die Freunde gelaſſen. Dort, wo das alte Schloß lag, ſchimmerte ein einſames, mattes Licht; vom neuen aber ſah man noch deutlich die erhellte Veranda und vom Mondlichte ange⸗ ſtrahlt das Gebäude ſelbſt.
„Das war ein merkwürdiger Tag,“ ſprach Herr Kohler zu ſich ſelber, indem er ſeinen Hut aufſetzte, den er bis jetzt in der Hand getragen.„Wie ſich aber Alles da bei den braven Leuten ſo prächtig gefügt hat! Man könnte glauben, es wäre ein Roman, wenn wir nicht ſelbſt Alles das miterlebt hätten.— Nun, der Himmel möge ihnen auch für die Zukunft ſeinen Segen geben, möge ſie ſo glück⸗ lich machen, wie ſie es verdienen, und füge es dabei auf's Schönſte, daß ſie ihres treuen Freundes, dieſes guten, recht⸗ ſchaffenen Kohler's, immer mit herzlicher Liebe gedenken mögen.“
So beſchäftigte ſich Herr Kohler eine kleine Weile mit


