Teil eines Werkes 
2. Bd. (1860)
Entstehung
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Dieſe Dame, antwortete Victor im Tone des höch⸗ ſten Erſtaunens,dieſe Dame dort im Salon iſt die Wittwe, von der Sie mir heute Morgen ſprachen und die kennen zu lernen Sie mir die größten Schwierigkeiten machten? O das iſt eigentlich komiſch! Ich finde aber durchaus nichts Komiſches darin, Herr Kohler zur Antwort. Und dabei warf er ſich in Bruſt, indem er ſeine rechte Hand, in der er noch immer Hut und Stock trug, mit der linken auf ſeinem Rücken vereinigte.Allerdings iſt dieſes die Wittwe, welche ich ſo glücklich war mit ihren beiden Kindern auf der Eiſen⸗ bahn zu finden, der ich meine Dienſte anbot, und welche die Freundlichkeit hatte, dieſes mein geringes Anerbieten anzunehmen.

Und es iſt tereſſe weiter, pfohlen haben? welche jene des Freiherrn annehmen will?

Annehmen will und wird, mein lieber Herr Victor, erwiederte der ehemalige Makler mit vielem Selbſtgefühl. Dabei ſchob er abermals ſeine Brillengläſer feſt an die Augen und blinzelte in's Nebenzimmer hinein.Chrlich geſagt, fuhr er nach einer Pauſe fort,war es durchaus nicht meine Abſicht, Sie zum Mitwiſſer im vollen Umfang des Worts in dieſem kleinen, für mich angenehmen Geheim⸗

gab die

dieſelbe, fragte Victor mit höchſtem In⸗ welche Sie dem Freiherrn von Molitor em⸗ Stelle bei der kleinen Tochter

niß zu machen.

Ich danke Ihnen, verſetzte der Muſiker trocken.

Wozu auch 2 fragte Herr Kohler achſelzuckend.Was kann Sie dieſe Wittwe intereſſiren? Lieber Victor, fuhr er vertraulich fort, wobei er einen Rockknopf des Andern faßte und dabei ſchelmiſch zu lächeln verſuchte,Sie wer⸗ den mir das Zeugniß geben, daß ich mich nie im Gering⸗ ſten bemühte, in Ihr Gehege zu kommen. Na, machen