Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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was Sie wollen, aber nicht vor dieſen da. Sie zeigte auf die Kleinen.Dieſe ſollen das Andenken an ihren verſtorbenen Vater rein und gut erhalten.

Wenn Sie ſolche Rückſichten immer gekannt hätten, erwiederte Victor mit einer Verbeugung,ſo wäre Man⸗ ches beſſer. Daß ich dieſelben vollkommen achte, werden Sie von mir überzeugt ſein.

Ich will die Kinder mit mir nehmen, ſagte Alice ſchnell, worauf ſie tief Athem holen mußte.Nicht wahr, Kinder, ihr geht mit mir? wandte ſie ſich an Bertha und Ferdinand, indem ſie ſich tief zu ihnen herabbeugte.

Ich gehe nicht, verſetzte der Knabe,ich bleibe bei der Mama.

Du ſollſt ja auch nicht weit von mir gehen, ſprach dieſe,nur dort in's Nebenzimmer, wo das ſchöne Fräu⸗ lein Dir etwas zeigen wird. Sei Du artig Bertha, und befolge hübſch, was ich Dir ſage.

Das kleine Mädchen reichte Alice die Hand, und nach einigem Zögern ließ ſich auch Ferdinand bewegen mitzugehen, doch unter der Bedingung, daß er im Nebenzimmer blei⸗ ben dürfe und daß man die Thüre nicht ſchließe; er wolle ſeine Mutter ſehen. Alice hatte gehofft, die beiden Kinder auf ihre ſonnige Terraſſe führen zu können; ſie fühlte wohl, daß drin⸗ nen etwas Eigenthümliches verhandelt werden ſolle. Dem wäre ſie ſo gern entgangen und jetzt mußte ſie dableiben, und wenn ſie auch noch ſo eifrig mit den Kindern ſprach und es ihr gelang, deren Aufmerkſamkeit abzulenken, ſo war es ihr doch ſelbſt unmöglich, ihr Ohr vor dem Geſpräche drinnen gänzlich zu verſchließen; Worte und Sätze drangen herüber, manchmal im Zuſammenhang, manchmal zerriſſen, und dann um ſo bedeutungsvoller ſchmerzlicher anklingend.

Ehe ich mir erlaube, ſagte Victor,zu Ihnen zu

reden, wie ich es für meine Schuldigkeit halte und wie es