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und wenn auch an dieſem Abende keine Damen zugegen waren, ſo hatte Madame Duvallet der Wichtigkeit des Feſtes willen doch ihre Möbel von den weißen Ueberzügen befreit.
Die weiblichen Bekannten ſeiner Frau bei ſolchen Ge⸗ legenheiten einzuladen, liebte der Commerzienrath nicht. „Die verſtehen es nicht und finden keinen Geſchmack daran, wenn man von der Vergangenheit ſpricht,“ pflegte er zu ſagen;„ja die meiſten der an ſich ſehr würdigen Damen würden es übel nehmen, wenn ich, was die Zeit vor zwanzig Jahren anbelangt, an ihr Gedächtniß appelliren wollte.“
Da Madame Duvallet dagegen nichts einwenden konnte und wollte, ſo hatte der Commerzienrath auch am heutigen Abend die Einladungen ſelbſt beſorgt, und nun ſaßen ſie da um den runden Familientiſch, ſeine langjährigen Be⸗ kannten und erprobten Freunde, einſtens als Schul⸗ und Spielkameraden luſtige, oft übermüthige Burſche, jetzt natür⸗ licher Weiſe geſetzte und höchſt ehrbare Geſchäftsmänner, ernſthafte Beamte und würdige Väter der Stadt.
Aus den Reſten des Soupers, welche man noch auf dem Tiſche ſtehen ſah, konnte man entnehmen, daß dieſes ein außerordentlich gutes, ja feines geweſen ſein mußte. Was das Service anbelangte, ſo gehörte es ſowohl wie die übrigen Mobilien einer längſt vergangenen Zeit an und nahm ſich in ſeinen eigenthümlichen Formen, mit den ſchnörkelhaften Verzierungen und der bunten Malerei, ſelt⸗ ſam genug aus, hätte aber dem Auge eines Kenners wohl⸗ thun können, wenn Teller, Gläſer und das Uebrige nur einigermaßen zuſammengepaßt hätten. Wo aber irgend eins der alten Stücke zerbrochen war, da fiel es dem Commerzienrath nicht ein, es durch eins der gleichen Gat⸗ tung erſetzen zu laſſen; er hätte es nicht über ſich ver⸗


