in den Kellern ſowie in den Magazinen. Dabei hatte der Sohn des Tanzmeiſters ein ſehr artiges, abgeſchliffenes, ja elegantes Weſen, und wo andere junge Leute ſeines Alters ſteif und blöckiſch waren, da war ſein Benehmen ſo, daß, wenn in Abweſenheit des Principals irgend ein feiner Kunde kam, der auf denſelben wartete, Francois Duvallet zu ihm geſandt wurde, ihn zu unterhalten, oder auch in Geſchäften mit ihm zu reden, was er alsdann mit ſeltener Umſicht und Geſchicklichkeit that.
Daß ihm hierbei die vollkommene Fertigkeit in der fran⸗ zöſiſchen Sprache von außerordentlichem Nutzen war, iſt ſelbſtredend; und dieſe Kenntniß veranlaßte den Principal, François Duvallet, ſelbſt als er noch. Lehrling war, auf Reiſen zu ſchicken.— Genug, er blieb auch als jüngſter Commis im Hauſe, er avancirte zum erſten Commis der Magazine, zum Buchhalter, zum Procuraführer und endlich zum Schwiegerſohn, als er die gern lachende und einzige Tochter des Hauſes zur Frau erhielt.
Wir haben ſchon früher bemerkt, daß Herr Duvallet mit außergewöhnlichem Glücke gearbeitet; daß er das Vermögen ſeines Schwiegervaters, beziehungsweiſe ſeiner Frau, beträcht⸗ lich vermehrt, daran war kein Zweifel. Herr Duvallet mußte ein ſehr reicher Mann ſein, das verſicherten einſtimmig alle Banquiers der Reſidenz, und wenn auch keiner unter ihnen war, der behaupten konnte, er habe Capitalien für Herrn Duvallet angelegt oder bedeutende Gelder des Hauſes in Händen, ſo war doch ebenſogut keiner unter den Geld⸗ leuten, der ihm nicht einen unbegrenzten Credit gegeben hätte.
Der Tag, deſſen wir ſoeben erwähnt, der Eintritt Frangois Duvallets in das Haus ſeines künftigen Schwie⸗ gervaters, war es, welcher heute Abend gefeiert wurde; ihm zu Ehren waren die beiden Zimmer feſtlich beleuchtet,
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