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gangen als der, wo er zum erſten Male das Haus ſeines Principals und ſpäteren Schwiegervaters betreten.
Der kleine Franzoſe mochte damals ſechzehn Jahre alt geweſen ſein, und wurde von ſeinem Vater, der, ebenſo an alten Gebräuchen hängend, bis zum Ende ſeiner Tage nie ohne Zopf geſehen wurde, in ſteifer Förmlichkeit in das ſehr achtbare Kaufmannshaus begleitet. Der Sohn war eine Copie des Vaters, trug wie dieſer eine weiße ſteiſe Halsbinde, und hatte ſeinen ſehr niedrigen Hut in förmlichſter Haltung unter dem Arme. Dieſer Anblick mochte ſehr komiſch auf die kleine Tochter des Handelsherrn eingewirkt haben, denn das achtjährige lebhafte Mädchen, die nachherige Madame Duvallet, brach, als ſie des neuen Lehrlings mit der weißen Halsbinde, dem aufwärts friſir⸗ ten Haar und dem Hute unter dem Arme anſichtig wurde, in ein ſo unauslöſchliches Gelächter aus, daß ſie aus dem Zimmer gebracht werden mußte.
Nach erfolgter Annahme des Sohnes zu Hauſe wieder angelangt, hatte der alte Herr Duvallet in ſeinen Kalender geſchrieben, daß am beſagten Tage ſein Sohn Francois bei Monſieur So und So präſentiret worden, bei welcher Occaſion die Demoiſelle Tochter eine große Hilarité bezeiget, was als ein gutes Omen zu regardiren ſeie.
Der alte Herr hatte vollkommen Recht gehabt, ſofern der Eintritt ſeines Sohnes in das Haus des Handelsherrn der Anfang des Glücks für den jungen Menſchen geweſen war. Francois Duvallet hatte es auch nie an Fleiß und Strebſamkeit fehlen laſſen; er betrachtete ſich nicht als Ar⸗ beiter, deſſen eifrigſtes Geſchäft nach beendigten Comptoir⸗ ſtunden es iſt, die Thüren zu ſchließen und ſeiner Wege zu gehen, ſondern er ſorgte wo er konnte für das Intereſſe des Hauſes, als ob es ſein eigenes wäre, und war beſchäf⸗ tigt früh und ſpät, auf dem Comptoir und im Zollhauſe,


