Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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ſterten Armen hatte ſchon ſeine Vorzüge gegen einen ſeiner jungen Nachkommen, bei denen nur zu oft äußerer Glanz und Schein die inneren Vorzüge erſetzen muß.

Da nun aber der Commerzienrath zweckmäßige Erfindun⸗ gen der neueren Zeit nicht ausſchloß, und man zum Bei⸗ ſpiel auf einem altmodiſchen Tiſchchen neben dem ehrwürdigen Kachelofen die neueſten Pariſer Carcelllampen ſehen konnte, ſo gewährte die ganze Einrichtung einen etwas wunderlichen Anblick, worüber die gute Madame Duvallet bei ihren Kaffeekränzchen und Theegeſellſchaften manchen kleinen Stich von in dieſem Punkte bevorzugteren Freundinnen hinneh⸗ men mußte, dies aber auch in ihrer unverwüſtlichen Heiter keit mit dem beſten Humore that, indem ſie ſogar mit der größten Selbſtverleugnung in den Neckereien da fortfuhr, wo die Bekannten aufhörten.

Daß aber dergleichen Neckereien vor den Ohren des Herrn Duvallet nicht laut werden durften, glauben wir nicht erſt erwähnen zu müſſen; er hing mit aufrichtiger Pietät an ſeinen alten Möbeln, die ihm, wie er ſagte, ein Bild der vergangenen Zeit gaben, einer Zeit der Arbeit und Mühen, welche ihn aber zum Segen und zum Glücke geführt.

Er liebte es überhaupt, die Tage der Vergangenheit auf ſeine eigene Art zu feiern, und wenn er auf Namens⸗ tage, Geburtsfeſte und dergleichen im Allgemeinen nicht viel hielt, ſo hatte er ſich doch einen eigenen Kalender

componirt, deſſen wichtige Tage mit unſern großen Feſten

von ihm hochgehalten wurden. Wie zum Beiſpiel bei ihm der Tag, an welchem ſeine Eltern das ſchöne Frankreich verlaſſen, nie ohne eine ernſte Erinnerung vorüber ging, ſo gedachte er fröhlich des Tages, an welchem damals die Auswanderer die deutſche Reſidenz betreten. Von allen wichtigen Tagen aber wurde keiner feſtlicher von ihm be⸗