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talien hätte aufbrauchen können; wo er ſeine übrigen Fonds placirte, wußte keiner ſeiner Geſchäftsfreunde, und wenn er auch hie und da mit Sachkenntniß und ſicherem Blick in Staats⸗ und anderen Papieren ſpeculirte, ſo war das doch nur vorübergehend zu gewiſſen und meiſtens für ihn günſtigen Zeitpunkten, die ihm dann auch wieder neue Capitalien machten, über deren Verwendung aber, wie ſchon vorhin bemerkt, Niemand, nicht einmal die Commer⸗ zienräthin, die geringſte Kenntniß hatte.
Was indeſſen Madame Duvallet anbelangte, ſo machte ihr dieſe Ungewißheit nur inſofern zu ſchaffen, als ſie es lieber geſehen hätte, wenn der Commerzienrath geneigt ge⸗ weſen wäre, auch einen Theil dieſes wohlerworbenen Reich⸗ thums vor den Augen der Welt zu zeigen, ſei es durch eine größere Wohnung im erſten Stocke, durch ein elegantes Ameublement, durch eine eigene Equipage oder dergleichen, — Wünſche, deren Erfüllung Herr Duvallet freundlich aber beſtimmt von der Hand wies, ſo oft Madame auf direktem oder indirektem Wege, vielleicht durch eine gute Freundin, etwas dabon zur Sprache brachte, und man mußte ſchon geſtehen, daß, ſo hartnäckig der Commerzienrath an ſeiner Wohnung im zweiten Stocke feſthielt, er eben ſo wenig dazu zu bringen war, die alten Möbel, welche ſeine Frau von den Eltern ererbt, gegen neue umzutauſchen, deren Vorzug,
wie er nicht mit Unrecht behauptete, eben nur darin be⸗ ſtand, daß ſie neumodiſcher und vielleicht unbequemer
waren.
So ſah man denn in der Wohnung bei Duvallets
lauter alte, ehrwürdige Geräthe, gut erhalten und mit ſchönen Stoffen bezogen, aber von einer Form, wie wir ſie uns nur aus der Kindheit erinnern. Daß ſie unbe⸗
quem ſeien, konnte man gerade nicht ſagen, und ſo ein
altmodiſches Sopha mit ſeinen weit geöffneten, gut gepol⸗ Hackländer, Tag und Nacht. 2
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