Teil eines Werkes 
1. Bd. (1860)
Entstehung
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eigentlich kein Recht dazu, jetzt ſchon ſeine troſtloſen Herbſt⸗ geſchäfte vorzunehmen. Sind wir doch im Monat Mai

Im wunderſchönen Monat Mai,

Als alle Knoſpen ſprangen,

Da iſt in ihrem Herzen auch Die Liebe aufgegangen.

aus den Büſchen, aus dem Graſe ſelbſt, die neben uns friſch aufgeriſſen worden iſt, und einen eige⸗ nicht zu verkennenden Hauch ausſtrömt, einen Hauch, der vor uns, wenn wir die Augen ſchließen, die erſten Tage des der uns mahnt an ſprießende Gräſer und keimende Knoſpen, an dunkle Wolken, die gewitterhaft den eben noch tiefblauen Himmel überziehen; an warme, dunſtige Regentropfen, die uns und die Erde erfriſchen, einen Regenſchauer, dem wir mit Wonnege⸗ fühl entgegenſehen, wenn er durch das Thal heranzieht, ein grauer, tief herabwallender Schleier, und ebenſo drüben wieder verſchwindet, gejagt von den heißen Strahlen der Sonne und verfolgt von dem ſpöttiſchen Lachen all' der Tauſende von Gräſern, Blumen und Blüten, ein undank⸗ bares Volk, das nun plötzlich im Brillantſchmuck prangt, nicht mehr der fruchtbringenden Spenderin gedenkt und ſich den heißen Sonnenſtrahle ſtens verzehren werden, Ja, wir ſind im Monat Mai, und zwar nahmsweiſe Monats Mai. Kreis, den unſere Phantaſie

t einigem Fug und Recht auf ein zu können, das dort gegeben wird!

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