Teil eines Werkes 
4. Bd. (1863)
Entstehung
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300 Achtundfünfzigſtes Kapitel.

etwas haſtig umdrehte, ſie ſeinen Arm mit der Hand berührte. Dazik ſang ſie luſtige Tanzweiſen, wie er auch heute Morgen ſchon vernommen, und endlich ſagte ſie:Da Ihr ein Deut⸗ ſcher ſeid, ſo will ich beſonders etwas für Euch ſingen. Dann begann ſie:

Comme abballano bello ste doje sore, Una à Tudesca e n'auta Taliana

Una tene lo zuccaro,

E n'auta porta li bellize m'mano.

Una leva lommo da la forca 2

E n'auta la jostizia fa tremmare. 2⁴

Umſonſt gab ſich Don Enrico Mühe, das, was ſie ſang, zu verſtehen, theils ſprudelte die muntere Tanzweiſe ſo raſch und flüchtig aus ihrem Munde, daß er die Worte faſt nicht unterſcheiden konnte, und wenn er auch einmal eines deutlich verſtand, ſo war daſſelbe ſo in neapolitaniſchem Dialekte, daß er den Sinn deſſelben nicht faſſen konnte.

Als ſie geendigt, fragte er deßhalb:Warum habt Ihr geſagt, Donna Marietta, daß Ihr dieſes Lied f wollet?

So habt Ihr die Worte nicht verſtanden?

Keine Silbe.

Sonderbar, entgegnete ſie mit einer wegwerfenden Kopfbewegung.Andere verſtehen mich außerordentlich gut, denen brauch ich nur zu winken, ja, nur die Augen aufzu ſchlagen.

Das zu verſtehen, würde mir am Ende auch ſchon ge⸗ lingen, aber vergeßt nicht, Donna Marietta, daß ich kein Neapolitaner bin und es mir ſchon große Mühe macht, nur das Italieniſch zu verſtehen, wie man es aus Büchern lieſ't;

ür mich ſingen

wer ich

Eue eti ſpre mer verſ Lied

ſein auch mich

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