Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Vierzigſtes Kapitel.

Hopfen benutzt, und da man zu dieſem Zwecke Fächer anbringen mußte, ſo hatte man dieſe durch in die Wand hineingeſchlagene Blöcke befeſtigt, welche noch auf allen Seiten hervorragten, zum guten Ausſehen des Saales keineswegs beitrugen, wohl aber dem Direktor beim Aufſchlagen des Theaters weſentliche Dienſte

ſeiſteten.

Das Beſte und Brauchbarſte an der vorhandenen Einrich⸗

tung war der Kronleuchter, den Frau Roſel einſtens in dem be⸗

nachbarten Städtchen gekauft hatte. Er war zur Aufnahme von acht Oellampen berechnet, und wenn dieſe recht ſauber geputzt waren, ſo ſpendeten ſie Licht genug, um das Auditorium anſtän⸗ dig zu erhellen.

Der Saal war durch verſchiedenartige Gegenſtände, welche man von dem Wagen des Direktors abgeladen und hinauf ge⸗ ſchafft hatte, ſowie von anderen, welche Frau Roſel geliefert, in zwei ungleiche Hälften getheilt. Die letzteren Gegenſtände, welche ſich in der kleineren Hälfte des Saales befanden, waren ein paar Dutzend Fäſſer von verſchiedener Größe, und ein Haufe Bretter, zum Podium des Theaters beſtimmt.

In der größeren Hälfte des Saales befanden ſich Kiſten, die mit Garderobe und Requiſtten angefüllt waren, und große, zuſammengerollte Leinwandſtücke: Vorhänge und Dekorationen.

Die ganze Geſellſchaft war in dem Saale ſchon verſammelt, als Herr Trommler in Begleitung unſerer Freunde, der Herren Müller und Wellen, ſowie auch des Herrn Hannibal, eintrat. Letzterer hatte ſich am Fuße der Treppe eingefunden und machte ein Geſicht wie jemand, der ſich wohl bewußt iſt, daß es mit ihm anfange zu Ende zu gehen, der aber trotz des angeſtrengteſten Nachdenkens noch nicht mit ſich im Reinen iſt, welche Art eines jämmerlichen Todes er zu ſterben beſtimmt ſein würde.