Bedeutendes und anhaltendes Herzklopfen des Herrn Sidel.
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der ihrigen laut lachend und derb einſchlug und alsdann in großen Sprüngen über die Terraſſe hinab ins Haus eilte. 1
Eugen ſah ihr lächelnd einen Augenblick nach und verdeckte dann die Augen mit der Hand, um mit dem Dunkel, das dadurch entſtand, ein anderes liebes Bild vor ſich erſcheinen zu laſſen.
Der luſtige Rath, welcher dieſe Bewegung wohl verſtand und ſich vielleicht ein klein wenig ärgerte, nicht auch einen Hand⸗ ſchlag erhalten zu haben, ſagte mit einem ironiſchen Lächeln zu Eugen:
„Mich däucht,
Daß ſie dem guten Gretchen gleicht.“ worauf Eugen nichts erwiederte, ſondern ſich gedankenvoll an dem Tiſche niederließ.
Die beiden Anderen folgten ſeinem Beiſpiele, und einen Augenblick darauf klapperten die Taſſen, und es dauerte noch einige gute Minuten, ehe einer Zeit fand, ein Wort zu ſprechen.
Die Terraſſe war ein allerliebſter Aufenthalt. An ihrer Fußmauer wuchſen drei, vier Linden, die im Laufe der Zeit ſtarke Stämme geworden waren und deren weitverzweigte Aeſte das trauliche Plätzchen dicht überſchatteten. An dem Geländer der Terraſſe ſelbſt hatte man Schlingroſen gepflanzt, die es den großen Bäumen hatten gleich thun wollen und ebenfalls luſtig in die Höhe gewachſen waren. Ihre zarten Ranken hatten ſich um die Aeſte der Linde geſchlungen, und nachdem ſo jeder Baum mit einem Roſennetz umſponnen war, wuchſen dieſelben immer weiter hinaus und flatterten in loſen Zweigen herab. Hier half nun der Wind oder die Menſchenhand nach und verband die loſen Zweige unter einander oder mit dem nächſtſtehendem Baume, und ſo bildeten ſte nach und nach eine dichte Decke von Roſen und Lindenlaub.


