Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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284 Neununddreißigſtes Kapitel. Küchenthüre trat, lud er Herrn Trommler freundlichſt ein, mit d auf die Terraſſe hinaus zu kommen und ihnen das Vergnügen zu S machen, dort mit ihnen zu frühſtücken. Meinetwegen! ſagte der Künſtler nach einem augenblick⸗ d. V lichen Nachdenken;ich hatte freilich ſchon meinen Kaffee auf das er 8* Zimmer beſtellt; aber im Freien genießt ſich ſo etwas außer⸗] ordentlich deliciös. Und dann die Geſellſchaft, meine Lords! Ich u möchte um Alles in der Welt von Ihnen nicht für unhöflich ge⸗ ſe halten werden. b C So kommen Sie denn, ſagte Herr Sidel, worauf der wackere Künſtler ſeinen Löffel niederlegte und die Drei mit ein⸗ ander vor das Haus giengen. w Dort auf der Terraſſe hatte Marie Alles aufs Freundlichſte T hergerichtet, und das Lieblichſte in ihrem ganzen Arrangement war ſte ſelbſt, wie ſte ſo freundlich lächelnd daneben ſtand, nur A um zu ſehen, ob ſie auch nichts vergeſſen. ei Herr Sidel behauptete ſpäter, er habe bei dieſem Anblicke zum erſten Mal einen Stich in ſein ſchulmeiſterliches Herz gefühlt. F und habe zum erſten Mal die volle Schönheit des jungen Mäd⸗ S chens empfunden. Auch Eugen blieb einen Augenblick befremdet tr und nachdenkend vor der liebreichen Erſcheinung ſtehen, vor dem T jungen, ſchönen Mädchen, das ſie mit den großen, glänzenden gr Augen ſo freundlich anſah. Ja, ſie hatte etwas von Katha⸗ in rine; es war eine Aehnlichkeit zwiſchen den beiden Mädchen; nur un war das Geſicht Katharinens edler, untadelhaft in ſeiner Schön⸗ 3 mi heit, die Figur voll, ja majeſtätiſch eine ſtolze, vollblühende we Roſe, wogegen die Geſtalt Mariens in ihrer Leichtigkeit und 1 ni Biegſamkeit, in ihrer ewigen Heiterkeit und guten Laune mit 3 einem neckiſchen Schmetterling zu vergleichen war. un Eugen reichte ihr die Hand zum Gruß dar, worauf ſte mit un

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