Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

202 Dreizehntes Kapitel.

Leider, leider! entgegnete die Frau;die Hitze regt mir das Blut auf und ſchlägt mir aufs Gehör. So kann man heute kein Geſchäft mit Euch beſprechen?

ſagts der Fuhrmann.

3Geſchäft? entgegnete die Wirthin;ich weiß von keinem

Geſchäft, das wir zuſammen hätten.

*Nichten lachte Jener.Sie iſt heute ungeheuer ver⸗

geßlich lu

Mein Kopf iſt zuweilen ſchwach, meinte die Frau ſeuf⸗ zend,was wollt Ihr eigentlich?

Nun ins Teufels Namen! rief der Fuhrmann ärgerlich und ſehr laut;von wegen der Briefe, die wir ſchreiben ſollen; ich will Geld verdienen.

Ah das? antwortete gleichgültig Frau Schilder, nachdem ſte einen Blick in den Hausflur geworfen, um ſich zu überzeugen, daß Niemand da ſei, der unbefugter Weiſe die lauten Worte des Fuhrmanns vernehme.

Natürlich das! entgegnete dieſer;habt Ihr denn nicht von ſelbſt von der Geſchichte angefangen? Warum ſtellt Ihr Euch denn jetzt ſo donnermäßig dumm an? He!*

Ja, das war damals, entgegnete die Wirthin,aber es iſt nichts mit der Angelegenheit.

Warum nicht? fragten die Brüder.

Es geht nun einmal nicht, ſagte achſelzuckend Frau Schilder.

Und warum geht es nicht?

Nun, ich will es Euch offenherzig ſagen, aber ich trau' Euch auch nicht recht.

Uns? riefen die beiden Brüder zornig aus. Verſteht mich recht, fuhr die Frau fort,nur in ſo weit