Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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näherte er ſeinen Kopf ſo viel als möglich der ürſpalte, um bemerken zu können, was Jener in dieſem ab genen Stadt⸗ viertel beabſichtigte.

Der luſtige Rath ſchien aber durchaus kein Uhnung davon zu haben, daß er ſich hier einem für unſere Geſchichte und wohl auch für ihn ſelber ſo ſehr intereſſanten Terrain nähere, daß ihn links aus dem Hausgang der Weinkneipe der getreue Pierrot be⸗ obachte, und daß ſich rechts das Zimmerchen der Jungfer Schop⸗

pelmann befinde.

war ſehr harmloſer Natur und galt dem muſtkaliſchen Reben⸗ hauſe oder vielmehr einem der Bewohner deſſelben, einem ehema⸗ ligen Kollegen, deſſen Aufenthalt in hieſiger Stadt der Schul⸗ meiſter jetzt erſt erfahren.

Die beiden Brüder im Gaſtzimmer, als ſte vernahmen, daß Joſeph wieder in den Hausflur zurücktrat, mochten wohl glau⸗ ben, er halte ſich da auf, um zu horchen, und ſchickten die Wir⸗ thin hinaus, nach ihm zu ſehen. Mit zwei Worten aber ver⸗ ſtändigte der Bediente dieſe würdige Frau, warum er hier ge⸗ zwungen ſei, auf der Lauer zu ſtehen, und zeigte ihr den Schul⸗ meiſter, der ſo eben hinter der Thüre des muſtkaliſchen Hauſes verſchwand. Sobald er auf dieſe Art ſeinem Geſichtskreis ent⸗ ſchwunden, ſchlüpfte Joſeph aus der Schenke und ſchlich an den Häuſern hin, um nicht zufällig von dem Anderen geſehen zu

werden.

Frau Schilden rief in die Gaſtſtube hinein, daß die Luft vollkommen rein ſei, daß ſie gleich kommen werde, und darauf blieb ſte noch einen Augenblick unter ihrer Hausthüre ſtehen.

Wir glauben geſagt zu haben, daß dieſe Schenke mit dem muſikaliſchen Hauſe einen ſtumpfen Winkel bildete, wodurch es alſo möglich 7 die Fenſter des letzteren von der Hausthüre der

Jungfer Clementine.

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Sein Beſuch, den er dieſer Gaſſe abſtattete,