Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Joſeph Pierrot fällt in einen Blumenkorb.

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ſich drüben in jenes Haus einzuſchleichen, und dort im Neſte der Alten Zuſammenkünfte mit der Jungen haben.

Das wäre noch weit anſtändiger, entgegnete Joſeph, und mir viel lieber, wie ſo eine Heirath. Pfui Teufel!

Tropf! entgegnete die Frau verächtlich,Ihr ſeid ein ſchöner Diener Eures Herrn; da iſt Eins ſo ſchlimm wie das Andere. Glaubt mir, man ſteigt in dieſem Stadtviertel nicht ohne Gefahr in das Fenſter eines Bürgermädels, und da drüben in dem Hauſe hat's zwei paar Fäuſte, denen es bei dieſer Ge⸗ legenheit ganz einerlei iſt, ob ſie ſich blutig färben oder nicht. Doch ſtill, ich höre Jemanden kommen; es könnten die Beiden ſein, und in dem Fall dürfen die uns nicht bei einander ſehen. Ja, ja, es kommen zwei Männer durch den Hausgang, trinkt Euren Schoppen aus und geht.

Mit dieſen Worten ſtand die Wirthin hurtig von der Seite Joſeph's auf, nahm ihren Stuhl mit ſich und ſetzte ſich an eines der erblindeten Fenſter, wo ſie emſig in einem ſchmierigen Zei⸗ tungsblatt ſtudirte.