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ſeinen im Widerſchein der Abendſonne hell leuchtenden Fenſtern.
Dort hinauf wollen wir und ſind eines freundlichen Empfanges gewiß, denn das da oben iſt ein Künſtlerhaus, alſo ein gaſtliches Haus.
Wir hätten allerdings auf einem Umwege durch noch eine gute Anzahl größtentheils ernſter Kapitel hieher ge⸗ langen können, aber man muß ſo gerecht ſein und dem Erzähler zutrauen, daß auch er es zu beurtheilen vermag, in wie weit die Geduld ſeiner lieben Leſer noch für eine ſchon an ſich lange Geſchichte ausreicht, und ob es nicht beſſer iſt, durch einen Sprung über traurige Tage, Mo⸗ nate hinweg plötzlich wieder zu alten Bekannten zu kom⸗ men, die uns gerade dadurch, daß wir ſie längere Zeit nicht geſehen, friſcher und angenehmer erſcheinen.
Und dann gibt es ja auch auf dieſer Welt wohl nichts Köſtlicheres, als ein heiteres Wiederſehen mit einem herz⸗ lichen Händedruck, mit dem gewiſſen Flimmern der Augen, auch wohl mit einem leichten Seufzer, wenn wir an früher denken, um uns dann auch ſogleich in Fragen und Er⸗ zählungen zu vertiefen, uns zu erkundigen, wie es Dieſem oder Jenem ergangen iſt, zu berichten und Berichte anzu⸗ hören, wobei eine ganze Reihe von Namen und Geſichtern an unſerer Phantaſie vorüberzieht und auf die mannig⸗ faltigſte Art begrüßt wird.
So wollen wir alſo wohlgemuth die bisher ſo breite Straße des Erzählens verlaſſen, wie hier in Wirklichkeit die breite Chauſſee, die von der Reſidenz herüberführt und


