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Das hatte Meiſter Georg gehört und meinte lachend: „Jetzt käme es auf den Verſuch an, das Herz dieſes Bie⸗ dermannes zu erweichen und für vielleicht zwölf Kreuzer aà Perſon ein nächtliches Gartenconcert zu arrangiren.“
„Es wäre das ein guter Spaß,“ ſagte lachend der Celliſt,„und mein Page hier hat ein ſo miſerables Aus⸗ ſehen, daß wir vortreffliche Geſchäfte machen müßten, wenn er ſpäter mit dem Teller herumginge und ſich für den hungrigen Sohn eines armen Muſikanten ausgäbe.“
Das Plätzchen, von dem Georg geſprochen, war un⸗ beſetzt und kaum hatten ſich die Fünf niedergelaſſen, als auch ſchon Servietten ſchwingende Kellner erſchienen, um ihnen zu bedeuten, daß hier nicht der Ort ſei, um auf⸗ zuſpielen, und es auch zu ſpät am Abend wäre, um noch die Erlaubniß dazu von dem Herrn des Etabliſſements zu verlangen.
„Aber doch wohl nicht zu ſpät,“ erwiederte Meiſter Georg,„um ein gutes Glas Wein zu trinken?“
Der Kellner ließ einigermaßen erſtaunt ſeine weiße Serviette herabhängen, konnte ſich aber nicht der Worte enthalten:„Für Geld wäre das allerdings zu haben, würde Ihnen aber,“ ſetzte er hinzu, indem er den Kopf vornehm erhob und das rechte Bein um einen kleinen Schritt vor⸗ wärts bewegte,„den benachbarten Paradiesgarten vor⸗ ſchlagen, wo es viel luſtiger zuzugehen pflegt als hier bei uns, die wir nur vornehme und ſtille Geſellſchaften zu haben pflegen.“
„Still ſind wir auch,“ entgegnete lächelnd Meiſter
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