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Zwei Jahre ſpäter.
ihre Jugend verlebt; da ſah man ſeine rothen Mauern durch das Grün der Gebüſche hervorglänzen; da erblickte man die ſpitzen Dächer der Erker auf den Seiten ſtolz über dieſelben emporragen. Und die Dächer hatten recht, ſtolz zu ſein, denn nachdem ſie Jahre lang ſehr vernachläſſigt worden, hatte man ihnen jetzt ein neues Kleid von glänzenden grünen und blauen Ziegeln angezogen.— Und was für ſtattliche Wetter⸗ fahnen ſie trugen!———
Auf dem weichen Weg und unter dem angenehmen Schat⸗ ten der Bäume trabten die vier Pferde munter dahin, und der Poſtillon wickelte abermals ſein Horn los und blies, diesmal aber nicht den Jäger aus Churpfalz, ſondern:
Ueber's Jahr, über's Jahr, wenn i wiederum kounn, Kehr' i ein, mein Schatz, bei dir.
Dann warf er eilig ſein Horn auf den Rücken, nahm die Zügel kürzer, die Peitſche ſauste über das ganze Geſpann, und er that ſein Mögliches, um mit einem recht flotten Zuge vor die beiden Obelisken hin zu gelangen, die heute noch wie damals den Eingang zum Hof bildeten.
Aber auch die Obelisken ſahen freundlicher aus; aus ihren nachgemachten Hieroglyphen hatte man Staub und Moos entfernt, und ſie ſtanden ſtattlich da und würdig des nicht nur reinlich hergeſtellten, ſondern auch zierlichen Hofes. Hier bildete ein neues Pflaſter eine glatte Fläche, und in der Mitte be⸗ merkte man ein großes Rondel, freundlich eingehegt und mit einer Gruppe prachtvoll blühender Blumen verſehen.
Zwiſchen den Obelisken ſtand ein kleiner, alter, gebückter Mann, der beim Herannahen des Wagens ſeine beiden Hände erhob und eifrig mit dem Kopfe nicſte So ſchnell ſich auch
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