Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Selbſtquälereien. 269 ich ſah begreiflicher Weiſe alle Gegenſtände entſtellt und in unnatür⸗ atte licher Färbung. er bis Als die Baronin ihm zum erſten Male von einer Ver⸗

Nädchen heirathung Eugeniens ſprach, bebte er zuſammen, weil er einen Verluſt vor ſich ſah, den er bis dahin nicht für mög⸗

17 lich gehalten, und weil er durch das entſetzliche Gefühl, nid den welches ihm dieſer drohende Verluſt verurſachte, erſt recht rblihen und mit Schrecken einſah, wie er ſein Herz an jenes Mäd⸗ dſermn chen gekettet, wie er es liebte, grenzenlos, unausſprechlich. nthün⸗ Schmerzlich hatte er nach dieſem Geſtändniſſe mit ſich ſelbſt difß gerungen, hatte es verſucht, ſeine Vernunft walten zu laſſen grum vergeblich! Es gelang keinem Grunde mehr, in ſein Herz un zu dringen, das ganz von ihrem Bilde angefüllt war. mi Die bis jetzt ſo ruhige, eiſerne Natur George's hatte gewaltig gekämpft; der heitere Tag ſeines Lebens hatte ſich t, la mit ſchwarzen, drohenden Wolken bezogen, böſe Wetter ſtiegen voniſe vor ſeiner Seele auf, deren dumpfen, rollenden Donner er ünin zu hören vermeinte und deren endlicher Ausbruch alles das bnnte zu zerſtören drohte, was ihm bisher lieb und theuer geweſen. are uih Zuweilen leuchtete auch ein Blitz durch die Nacht ſeiner Seele, . ein Blitz, der in Flammenſchrift die Worte ſchrieb, welche dn die Mutter des jungen Mädchens zu ihm geſprochen: Auch ih ihn Eugenie! Ach, und wenn dieſe auflodernde Flamme ihn auch t, daß auf Sekunden klar ſehen ließ, ihn vielleicht erfreute, ſo er⸗ warzen ſchien ihm doch gleich darauf wieder die Finſterniß, welche ihn Geflld umgab, um ſo drückender, um ſo troſtloſer. Auch Eugenie! catten, Doch hielt auch dieſes tiefe Leiden nicht an; Stunden ummen⸗ und Tage milderten es, und als er ſah, wie ſich Eugenie ſo urſiggen gleich blieb, wie ſie nach wie vor unbefangen und heiter in

en ihm dem Hauſe ſchaltete, ſo kehrte nicht der ſüße Friede, der