Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Baron Fremont. 15

er hatte ſich bei den letzten Worten, die er ſprach, gegen die Baronin gewandt, welche ihm jetzt zur Antwort gab:

An meinem guten Willen ſoll es gewiß nicht fehlen, beſter Baron. Aber ich bemerkte vorhin, daß ich gar nicht mehr in die Welt gehe und deßhalb aus allen Connexionen bin, ſonſt

Dieſes Sonſt, unterbrach Baron Fremont die Dame etwas auffallend lächelnd,iſt mir genug, und nehme ich es als ein Verſprechen Ihrer Hülfe an. Alſo wenn ich einſtens um Ihre Vermittlung nachſuche, und Sie können mir Ihre Hülfe leihen trotz Ihrer wenigen Connexionen, ſo wollen Sie bereit dazu ſein? 4

Mit größtem Vergnügen, entgegnete Frau von Breda, und möchten Sie nur recht bald kommen!

Obgleich dieſes Geſpräch im Tone ſcherzhafter Conver⸗ ſation geführt worden, ſo war es doch der Frau vom Hauſe, als klinge durch dieſen Scherz etwas Ernſtes, und nach dem letzten Worte, das ſie geſprochen, blickte ſie forſchend auf den Baron, der den Kopf erhoben hatte und augenſcheinlich mit großem Intereſſe nach Eugenien hinblickte, die jetzt, wo die Unterhaltung der Beiden einen Moment ſtockte, das Buch ſinken ließ und zu ihrer Tante ſagte:

Sie müſſen mir dieſen Band ſpäter einmal erlauben; ich habe da eine wirklich intereſſante Schilderung einer Be⸗ ſteigung des Aetna angefangen.

Alſo laſen Sie dennoch? fragte der Baron, und man hätte glauben können, einen etwas pikirten Ton zu vernehmen, wenn ſeine Frage nicht mit einem freundlichen Lachen begleitet geweſen wäre. 81 Ich vergaß wahrhaftig, dir eine Cigarre anzubieten,