Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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Baron Fremont.

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dann von all dem Schönen erzählen würdeſt, was du erlebt was dich gefreut.

Ich danke, Onkel George, für deinen guten Wunſch, verſetzte Eugenie,aber am ſchönſten wäre es, wenn wir alles das zuſammen erleben könnten. Ich bin überzeugt, die Tante wird ſich auch noch einmal zum Reiſen entſchließen, und, nicht wahr, dann nehmt ihr mich mit?

Sie warf dabei einen freundlichen Blick auf Onkel George und beugte ſich dann nieder, um ihre Tante auf die Stirn zu küſſen, die ſich in ihren Fauteuil niedergelaſſen und das Buch wieder ergriffen hatte.

Der kleine Reitknecht hatte unterdeſſen den Moment wahr⸗ genommen, wo alle Drei dem Frühſtückstiſche den Rücken wandten, ſich raſch gebückt und die Blüthe vom Boden auf⸗ gehoben, welche die junge Dame ſo eben zwiſchen ihren Fin⸗ gern zerdrückt. Daran wäre nichts Auffallendes geweſen; daß er ſich aber dabei ſcheu umſah und ſie alsdann haſtig in die Taſche ſteckte, hätte beinahe die Aufmerkſamkeit des Barons erregt, der unabſichtlich in dem Spiegel über dem Kamine die Bewegung des Grooms ſah, während er ſich ſeine Cigarre anzündete. Doch dachte er begreiflicherweiſe

nicht weiter daran, um ſo weniger, da in dieſem Augenblicke

der Kammerdiener eintrat und den Baron von Fremont meldete, der den Damen ſeine Aufwartung zu machen wünſche.

Frau von Breda blickte fragend auf den Hausherrn, der

die Achſeln zuckte und dann dem Kammerdiener antwortete: Es wird uns angenehm ſein.

Ein paar Minuten darauf wurde die Thür geöffnet, und der Gemeldete trat herein.