Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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Ecarté und Orangenblüthen. 285

Gewalt anthun, den Blicken des Gärtners nicht zu begegnen, der mit einem Auge blinzelte und auf eine eigene Art lächelte, ehe er ſich wieder an ſeine Kübel begab.

Herr Brenner war auf die Seite getreten, und Eugenie, nachdem ſie freundlich den Kopf gegen ihn geneigt, ſchritt langſam auf dem breiten Wege dem Eßſalon zu.

Friedrich wollte alsbald folgen, doch ſtreckte der Gärtner ſeine Hand zwiſchen den Geſträuchen hervor, faßte ihn leicht am Kragen und gab ihm durch einen Wink mit dem Kopfe zu verſtehen, daß er einen Augenblick da bleiben ſolle.

Der Jäger hatte ſich ebenfalls entfernt, und ſo konnte es Andreas ſchon wagen, wenn auch flüſternd, zu ſagen:Siehſt du nun wohl, unverantwortlicher Kerl, daß ich Recht habe? Von mir nimmt man keine Blüthen an, ich darf ſie auch nicht ins Eßzimmer hinauf tragen, nicht einmal der Jäger, der doch einen ungeheuren Stein im Brette hat; nein, da muß Herr Friedrich gerufen werden, und Herr Friedrich muß kommen zum gnädigen Fräulein und muß ihr die Blüthen nachtragen, damit ſie dieſelben von Niemand anders als von Herrn Friedrich empfängt, denn paß nur auf! ich will mich henken laſſen, wenn ſie droben nicht dran riecht. Aber das wirſt du mir ſagen, Kerlchen, das bitte ich mir aus. Und bei der ganzen Sache kannſt du wieder einmal ſehen, wie ich nur für dich denke. Jetzt geh, du Schuft, du glücklicher!

Nach dieſen Worten gab er dem Groom einen leichten Puff in den Nacken, und dieſer, den die Worte ſeines guten Freundes doch etwas verwirrt gemacht hatten, eilte, ſo ſchnell er konnte, dem Hauſe zu.

Droben auf der Eſtrade war unterdeſſen Baron von