Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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Ecarté und Orangenblüthen. 283

Groom unbeweglich ſtand, eine Serviette auf dem linken Arm, mit ſtarren Blicken in das Glashaus hinabſchauend.

Ueber dieſe ſeltſamen Blicke des Reitknechts mußte der Gärtner lächeln; wenn er das aber that, bückte er ſich tief hinab auf den Kübel, an dem er ſich gerade befand, und ſpitzte dabei jedesmal den Mund, als wenn er ſich etwas vorpfeifen wollte; doch blieb es aber auch jetzt bei dieſem Entſchluſſe, und begreiflicherweiſe drang zwiſchen ſeinen Lippen kein Ton hervor.

Eugenie fuhr mit ihrer kleinen Hand über die Blüthen des Baumes und wehte ſich ſo den Duft derſelben zu.

Ich denke gern an jene Zeit, ſagte ſie alsdann ziemlich ernſt,und freue mich jedes Mal, wenn ich, ſei es auch nur für wenige Stunden, hinaus komme. Jetzt iſt es freilich nicht ſchön in den Wäldern, ſetzte ſie nach einer Pauſe nachſinnend hinzu,aber jener dunſtige Wind, der durch die Zweige fährt, erinnert mich an das Frühjahr, an Knospen, an Blüthen.

Das Letztere ſagte ſie ſehr leiſe und fuhr abermals mit der Hand über die Blätter der Citrone.

Der Gärtner hatte ſich jetzt gerade mit einem prachtvollen Orangenbaum beſchäftigt und brach, ohne daß es Jemand bemerkte, einige Blüthen ab, die er ſich, obgleich etwas ſchüch⸗ tern, erlaubte, der jungen Dame anzubieten.

Eugenie ſah ihn mit einem ernſten Blicke an und fragte, indem ſie durch eine leichte Wendung einen halben Schritt zurücktrat:Sie haben ſie doch nicht abgebrochen? das würde mir leid thun.

Worauf Andreas, der ſeine Mütze in der Hand hielt, antwortete:O, gewiß nicht, Euer Gnaden, wie wird ein