Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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282 Siebenunddreißigſtes Kapitel.

wohl nicht ſchicken würde, und ſagte deßhalb:das gnädige Fräulein waren damals recht lebendig, ſo etwas wie ſoll ich ſagen?

Etwas ausgelaſſen, fiel ihm Eugenie mit ihrem gewin⸗ nenden Lächeln in die Rede, wobei ſie die friſchen Lippen ſo ſchalkhaft öffnete.Ja, ja, ich erinnere mich ganz genau, Sie haben damals mit mir gezankt, und ich hatte es gewiß ver⸗ dient. Wiſſen Sie noch, wie ich alle Hunde losließ und, mein kleines Gewehr auf der Schulter, mit Ihnen in den Wald ging? Da haben wir mit einander gejagt, daß es eine Freude war. Das heißt, für mich, Herr Brenner, für Sie war es keine Freude; denn wie ich vorhin bemerkte, Sie zankten mich aus, als Sie mich nun endlich fanden, und verklagten mich bei Papa.

Habe ich das wirklich gethan? fragte der Jäger faſt erſchrocken.

Ja, das haben Sie gethan, fuhr das junge Mädchen lachend fort,und hatten vollkommen Recht, es zu thun. Sehen Sie Klaus zuweilen? fragte ſie plötzlich und näherte dabei ihr Geſicht einem Blatte des Citronenbaumes, wie um den Duft deſſelben einzuathmen.

Klaus ſehe ich wenig, gnädiges Fräulein, ſagte Herr Brenner;er kommt ſelten in die Stadt und ich des Winters nicht einmal aufs Revier hinaus, habe auch dort auf den Jagden Seiner Erlaucht des Herrn Grafen Helfenberg nichts zu thun.

Andreas war von Kübel zu Kübel gegangen, hatte ſich ſo dem breiten Wege genähert und ſchielte zuweilen durch die Zweige nach Fräulein Eugenie, öfter aber bei dem Jäger vorbei nach dem Eingange zum Eßſalon hinauf, wo der kleine