Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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270 Siebenunddreißigſtes Kapitel.

ſichtlich einen Augenblick, wahrſcheinlich um das, was er als⸗ dann ſagte, mit um ſo größerer Ruhe vorbringen zu können.

Ich habe, meinte er alsdann,an deiner Unwiderſteh⸗ lichkeit nie gezweifelt und bin überzeugt, daß, wenn es ſich einfach darum handelt, ein Herz zu erobern, du gewiß eher zum Ziele kommſt als ich. Aber die bewußte Angelegenheit ſteht nicht ganz ſo, und ich halte es für meine Pflicht, ſie dir nochmals darzulegen.

Zum hundertſten Mal.

Sei es darum, zum hundertſten Mal. Wir erlangen alſo Kenntniß von einem Teſtament des Grafen Helfenberg; dieſe Kenntniß koſtet mir, nebenbei geſagt, tauſend Thaler. Gut, es iſt eine Waare, die wir gekauft haben, wir wollen ſie nach beſten Kräften wieder verwerthen.

Du ſiehſt die Sache verflucht proſaiſch an.

Ich ſpreche aus, was du denkſt, lieber Tondern, fuhr der Baron gleichmüthig fort.Es iſt alſo die Frage: wie können wir die erlangte Kenntniß am beſten ausbeuten? Wir haben erfahren, daß da eine junge Dame iſt, die, Gott mag wiſſen, aus welcher Urſache, in dem Teſtamente mit einem Legate von ungeheurem Werthe bedacht iſt.

Und ein ſo ſchönes, liebenswürdiges Mädchen! meinte Tondern nachdenkend, indem er ein Spiel Karten gewandt durch die Finger laufen ließ.

Das iſt dir früher nicht beſonders aufgefallen, erwi⸗

derte der Andere;mag's aber ſein, wie es will, du haſt nun

plötzlich dieſe Anſicht, und ich will ſie dir nicht beſtreiten. Bleiben wir aber bei der Hauptſache. Die junge Dame, ein, um deine Worte zu gebrauchen, in der That ſchönes und lie⸗