Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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Ecarté und Orangenblüthen. 269

Ecarté und wie gewöhnlich zu fünf Points. Und der Ge⸗ winner

Hat gewonnen, ſprach ruhig der Andere.Nur möchte ich mir erlauben, dir nochmals zu wiederholen, daß wir eigent⸗ lich nicht ſpielen ſollten; denn nimm mir nicht übel, mein lieber Freund du weißt, ich bin offenherzig aber wenn du gewinnſt, wirſt du doch wahrſcheinlicherweiſe verlieren. Laſſen wir alſo lieber die Ceremonie ſein und verſtändigen uns ſo; das iſt doch wahrhaftig weit geſcheidter.

Herr von Tondern hatte zwei neue Spiele Karten hervor⸗ geholt, riß die Couverts ab und miſchte die Blätter mit einer außerordentlichen Fertigkeit; auch nahm er Marken hervor, legte ſie auf zwei Ecken des Tiſches und ſchob alsdann ein paar Stühle herbei.

Wahrhaftig, Tondern, laſſen wir das Spiel ſein; ich ſehe es als einen Wahnſinn an und kann nicht unterlaſſen, dir das zu ſagen. Eine friedliche Uebereinkunft wäre ſicherlich beſſer.

Was nützt es mir, entgegnete der Andere,wenn ich anfange, mit dir auf eine friedliche Uebereinkunft zu unterhan⸗ deln? Der Punkt, von dem du ausgehſt und auf welchen du wieder zurückkehrſt, iſt immer der gleiche: du hältſt dich für unwiderſtehlich und biſt nun einmal der Anſicht, daß du auf jeden Fall reuſſiren werdeſt. Verzeihe deßhalb, wenn ich daſſelbe auch von mir denke.

Baron Fremont zuckte verdrießlich mit den Achſeln. Es war ſelten, daß über ſein offenes, ſtets lächelndes Geſicht ein finſterer Schatten flog; aber jetzt war dies der Fall, und es war ſogar eine recht finſtere Wolke, welche ſeine Stirn be⸗ ſchattete. Er biß die Lippen auf einander und ſchwieg ab⸗