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vergnügt der Arbeit der alten Magd zu.
In der Schreibſtube.
ſucht auf das noch ziemlich leere Papier, ehe er hinausging
auf den Vorplatz, wo der Tiger beſchäftigt war, das kleine Holz in einer Ecke aufzuſchichten. Gottſchalk ſchwang ſich auf ⸗ 1 eine leer ſtehende Kiſte, ſchlenkerte mit den Füßen hin und her, ſteckte die Hände in die Taſchen ſeiner Hoſen und ſah ſtill⸗
Drinnen war der Rechtsconſulent noch einige Mal haſtig auf und ab geſchritten mit zu Boden geſenkten Blicken, dann
blieb er wieder am Fenſter ſtehen, ſeufzte tief auf, blies faſt pfeifend den Athem von ſich und ſagte alsdann:„Das ſind ſchöne Geſchichten!— Meinen Sie nicht auch, daß das ſchöne Geſchichten ſind?“ fuhr er nach einer Pauſe fort, als er be⸗ 8 merkte, daß der lange Schreiber nicht von ſeiner Arbeit in die 4 Höhe ſah.„Merkwürdige Geſchichten— ganz infame Ge-⸗ I ſchichten! Aber ich will nächſtens unter ſie treten und fürch⸗ terliche Muſterung halten! Hat doch dieſe— Madame Weibel ſich erlaubt, mir die ehrenrührigſten Dinge ins Geſicht zu ſagen!“
„Ja,“ unterbrach ihn Herr Larioz mit großer Ruhe,„und hat doch Babette ſich unterſtanden, mir einen Kübel ſchmutzi⸗ gen Waſſers auf meinen Frack zu gießen.“
„Oh!“ machte erſtaunt der Prinzipal.„Und wann das, wenn ich Sie fragen darf?“
„Das geſchah geſtern Abend, nachdem ich Ihr Haus verlaſſen; es war das ein hinterliſtiger Ueberfall, oder vielmehr ein perfider Ueberguß, ein Ueberguß mit Spülwaſſer; ich ſah es heute Morgen an meinem Fracke, der vor Fett ordentlich glänzt.“
„Ja, Spülwaſſer,“ ſprach der Rechtsconſulent, indem er mit den Zähnen knirſchte,„Spülwaſſer— was mir das ſchon


