Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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In der Schreibſtube.

Menge zum Dreſſiren, die im Keller eingeſperrt werden, wo zuweilen auch wir hinkamen, wenn wir unartig waren.

So, bei euch werden Hunde dreſſirt? Ich mag die dreſſirten Hunde nicht.

Ach, die müſſen alle dreſſirt ſein, verſetzte Gottſchalk mit großer Wichtigkeit,ſonſt taugen ſie nichts. Was würde ein undreſſirter Hund nicht alles für Unheil anſtellen! Er würde ſtehlen und auffreſſen, was er findet.

Weil das in ſeiner N. dankenvoll.

Er würde Einen in die Waden beißen, wenn man ihn

hart anführe. Natürlich, weil er ein R

echt hat, ſich zu wehren, meinte Herr Larioz.

Er würde auf der Jagd ſich wohl hüten, eine geſchoſſene Ente aus dem Waſſer zu apportiren, fuhr der Knabe, durch die Gegenreden des Andern einigermaßen verwundert, fort.

Und er hätte Recht, wenn er keine Ente apportirte, ſagte Herr Larioz kopfnickend.Es liegt das nicht in ſeiner Natur; man hat ſein Naturel gewaltſam verändert, man zwingt ihn, ſich zu verſtellen und anders zu ſein, als er ſein follte.

Der Knabe ſchüttelte mit dem Kopfe und meinte:Wenn aber alle ſo undreſſirt blieben, das wäre doch wahrhaftig ein Unglück..

Im Gegentheil, es wäre der reine Naturzuſtand, ent⸗ gegnete Herr Larioz, wobei er, wie in tiefe ken, weit, weit hinaus zu blicken ſchien durch die Häuſer in unabſehbare Fernen.Leider, leider iſt Alles Dreſſur, fuhr er nach einer Pauſe fort,es gibt keine Wahrheit und keine Aufrichtigkeit mehr. Wer wird das glück⸗

Gedanken verſun⸗ durch den Regen und

atur liegt, ſagte der Andere ge⸗