Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Bierzehntes Kapitel.

Pauſe fort, als er ſah, daß Clementine ihre vom Orangenſaft naſſen Finger an einem Küchenhandtuch abtrocknen wollte. Welche Verſchwendung, dieſe köſtlichen Tropfen!

Raſch hatte er ein feines Battiſttuch hervorgezogen und warf es leicht und gewandt über die beiden Hände des jun⸗ gen Mädchens, ergriff dieſelben und bemühte ſich mit manchem Druck, die Stelle des Küchenhandtuches zu verſehen. Es war das ein etwas gefährliches Manöver, und Clementine athmete tief und ſchwer auf, das Blut ſchoß ihr ins Geſicht und ihre Augen flammten.

Der Graf hatte ſein Tuch ſorgfältig wieder abgewickelt, brachte es dann an ſeinen Mund und ſchien begierig, den Duft der Orangen einzuſaugen.Sehen Sie, ſagte er dar⸗ auf,was Sie hinweg werfen wollten, hat mich für mehrere Tage glücklich gemacht für mehrere Tage, denn noch lauge wird mich der Duft dieſes Tuches an einen ſeligen Augenblick erinnern..

Clementine war unruhig, ihre Hand zitterte, als ſie nun eine der Flaſchen emporhob, um die Flüſſigkeit auf den Oran⸗ genſaft und den Zucker zu gießen.

Ich muß Sie unterſtützen, ſprach der Graf mit leiſer, ſchmeichelnder Stimme,das iſt Ihrer Hand zu ſchwer. Da⸗ mit legte er ſeinen linken Arm um ihre Taille, aber nur in der Abſicht, um mit den Fingerſpitzen ihre Hand zu halten, die wirklich auffallend zitterte.

Die zweite Flaſche goß er ſelbſt in die Terrine, aber mit ſeiner rechten Hand, denn ſein linker Arm war beſchäftigt.

Wie das betäubend iſt! ſagte das junge Mädchen, nachdem ſie ſich einen Augenblick tief auf die ſtark duftende Flüſſigkeit hinabgebeugt.Ach, ſo betäubend!