Polniſcher Punſch.
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mit der Anfertigung des polniſchen Punſches beſchäftigt. Ba⸗ bette hatte alle Ingredienzien auf den Küchentiſch geſtellt und ſich dann pflichtſchuldigſt entfernt. Die Beiden waren allein in dem halb dunkeln, räucherigen Gemach, und nur dumpf hörte man aus den Geſellſchaftszimmern das Lachen und Plau⸗ dern der Gäſte; doch machten dieſe immer noch einen ſolchen Lärm, daß es jedes andere Geräuſch übertönte. Clementine zerſchnitt Orangen, drückte ſie in die Suppen⸗Terrine aus, und der Graf ſagte:„Ach, welch deliciöſer, wunderbarer Ge⸗ ruch das iſt! Man glaubt im ſchönen Süden zu ſein, in Italien, wandelnd in Myrten⸗ und Orangenwäldern.“
„Sie waren in Italien?“ fragte ſie.
„Ja und nein,“ gab er zur Antwort; dann ſetzte er mit einem Seufzer hinzu:„Ich war allein da, und allein umher irren, ohne ein Herz, das im Stande iſt, uns zu verſtehen, ohne Jemanden, der zu uns ſpricht: Ach, wie iſt das ſo ſchön! — da zählt eine ſolche Reiſe gar nicht.“
„Ach, ich glaube das,“ entgegnete Clementine ſeufzend und wandte ihren Kopf ein wenig herum, worauf ſie faſt er⸗ ſchrak, als ſie dicht vor ſich die blitzenden Augen des Frem⸗ den erblickte.
„Nur zu Zwei kann man genießen,“ fuhr dieſer fort, ſetzte aber gleich darauf in leichterem und gefälligem Tone hinzu:„Warum dieſe Melancholie, die mich ſo oft und ſchmerz⸗ lich überfällt, vor Ihnen zeigen, mein ſchönes Fräulein? Was kümmert uns die Vergangenheit, was kümmert uns Italien? Iſt doch die Gegenwart ſo wunderſchön!“
Er ſtand ſehr dicht bei dem jungen Mädchen, als er das
ſprach. „Aber was machen Sie?“ fuhr er nach einer kleinen


