Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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312 Vierzehntes Kapitel.

nickte, eilte Clementine triumphirend in die Küche, um das Nothwendige herzurichten und dabei in der Geſchwindigkeit ſo viel aufräumen zu laſſen, als nur irgend möglich war. Obgleich ſie dicht bei Herrn Schilder vorbei kam, obgleich dieſer ſie mit ſeinen Blicken bannen zu wollen ſchien, ſah ſie ihn doch gar nicht; ſie dachte nur an die Küche, an den polniſchen Grafen und an den polniſchen Punſch. Glück liche Clementine!

Wie der junge Fabrikant nach dieſem für ihn ſo entſetz⸗ lichen Auftritte aus dem Salon ins Wohnzimmer kam und von dort in das Eßzimmer gelangte, wo die Putzfrau mit Abräumen des Buffets beſchäftigt war, das wußte er eigent⸗ lich ſelbſt nicht. Er ging wie in dichtem Nebel und ſtreckte zuweilen ſeine Hände aus, als müſſe er ſich durch das Gefühl orientiren. Auch durch das Eßzimmer ging er und kam an die Thür zum Schlafzimmer der Kinder, die er öffnete und, vielleicht ohne es ſelbſt zu wollen, dort eintrat.

Fritzchen und Louiſe ſaßen an ihrem Tiſche neben Herrn Larioz; dieſer hatte ein großes Buch vor ſich, worin ſich bunt⸗ gemalte Ritter zu Fuß und zu Pferde befanden, die er den Kindern erklärte. Bei dem Eintritt des Herrn Schilder blickte er in die Höhe und ſchien nicht einmal überraſcht, als er deſſen verſtörtes Geſicht ſah; er nickte bloß mit dem Kopfe und bot dem Eintretenden einen Stuhl, den dieſer auch annahm und ſich ſeufzend darauf niederließ.

Sind die Geſellſchaftsſpiele vorüber? fragte Herr La⸗ rioz, worauf der Andere antwortete:Ja, es iſt Alles vor⸗ über.

DieſesAlles ſchien der Schreiber ſo zu verſtehen, wie es Herr Schilder gemeint; denn er wandte ſeinen Kopf hin