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Stubenarreſt und Beförderung. 263
ſeines Kameraden waren. Aber dieſes Erſtaunen wuchs, als er zu gleicher Zeit bemerkte, daß der erſte der beiden Jäger, der jüngere, mit einem halbunterdrückten Ausrufe einen Schritt zurücktrat; dann ſchritten ſie langſam an den beiden Jägern vorüber und hörten hinter ſich die Worte ſagen:„In der That, das iſt ſeltſam!“
Schweigend verfolgten ſie den kleinen Fußweg, der ſie in kurzer Zeit auf eine Fahrſtraße brachte, und erſt hier, als Schmoller Raum hatte, neben ſeinem Freunde zu gehen— er war ihm bisher gefolgt—, blickte er ihn von der Seite an und ſagte dann in fragendem Tone:„Nug, Freiberg, was war denn das eigentlich?“.
„Ich denke mir,“ gab dieſer ruhig zur Antwort,„das waren unangenehmer Weiſe für uns ein paar Officiere von der Garniſon da unten in Civil, ein Zuſammentreffen, das ſchwerlich angenehme Folgen für mich haben kann.“
„Für mich und für dich.— Kennſt du einen derſelben— es ſchien mir faſt ſo.“
„Ja, ich glaube, ich kenne einen derſelben näher, bin aber nicht im Stande, dir heute etwas darüber mitzutheilen.“
„Höre, du biſt in der That, wie ich ſchon oft geſagt, ein heimlicher Kerl und ein Duckmäuſer, ich aber ein viel zu an⸗ ſtändiger Menſch, um mich in anderer Leute Geheimniß drängen zu wollen! Reden wir daher von etwas Anderem und er⸗ warten, was kommt.“
„Wir werden nichts Beſſeres thun können, als erwarten, was kommt,“ meinte Erich, denn an dem Reden über andere Gegenſtände
ſchien er für jetzt keinen beſonderen Gefallen mehr zu finden, ſon⸗
dern ſchritt ſchweigend und einſylbig neben Schmoller dahin.


