Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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262 Fünfundzwanzigſtes Kapitel.

auf deſſen Geſichte Rath zu erholen; doch hatte ſich Jener auf⸗ fallender Weiſe abgewendet und blickte, mit dem Arme an den Stamm der Eiche gelehnt, ganz wo anders hin, als wo die beiden Jäger ſtanden.

Wollen Sie mir ſagen, was ſie hier treiben? fragte der mit dem Augenzwicker in hochmüthigem Tone.

Wir treiben eigentlich gar nichts, doch es ſcheint mir faſt, als ob wir ſelbſt getrieben worden wären, und finde ich das im höchſten Grade ſonderbar!

Auf dieſe Worte trat der erſte der beiden Jäger raſch vor Schmoller hin, betrachtete ihn von oben bis unten und herrſchte ihn an:Laſſen Sie Ihr dummes Gerede, Sie haben einen Officier vor ſich, der, obgleich in Civil, doch im Stande iſt, Sie irgendwo hin ſpaziren zu ſchicken, wohin es Ihnen wahrſcheinlich nicht angenehm wäre!

Gut ſo, Herr Graf, fügte der Andere mit einem unan⸗ genehmen Lächeln hinzu,dieſe Herren da werden Vernunft annehmen und mich nicht zwingen, Ihnen Aehnliches zu ſagen. Ich fürchte faſt, ich werde ſpäter das Vergnügen haben, ihre Bekanntſchaft zu erneuern.

Daß er einen Officier vor ſich habe, war dem Vombar⸗ dier Schmoller recht unangenehm in die Glieder gefahren, auch glaubte er aus Erich's Stillſchweigen ſchließen zu dürfen, daß es beſſer ſei, hier klein beizugeben und ſich ſeitwärts ſachte in die Büſche zu ſchlagen, ja, er grüßte militäriſch und wandte ſich zum Gehen. Erich, halb durch den Baum gedeckt, ſchien noch einen Augenblick unentſchloſſen zu ſein, ob er ihm folgen ſolle; doch wandte auch er ſich jetzt, wobei Schmoller zu ſeinem größten Erſtaunen ſah, wie furchtbar bleich die Geſichtszüge