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Stubenarreſt und Beförderung. 261
Plakat geleſen, daß es gefährlich ſei, dieſen Waldweg zu be⸗ nutzen! Im gewöhnlichen Leben wird man doch vor Fußangeln und Fallgruben gewarnt, auch benachrichtigt, wo man einen Hemmſchuh einzulegen hat!“
„Sie ſind ein Narr!“ gab der Andere kurz zur Antwort, indem er ſich gegen einen der Jäger umwandte, der von der anderen Seite herkam und mit verdrießlicher Miene ſagte:
„Hätte der Hirſch noch ein paar Schritte weiter gemacht, ſo wäre er mir angelaufen, wie nie etwas Aehnliches! Faſt fürchte ich, ich habe ihn waidwund geſchoſſen— wäre ſchade drum, ein ſo capitales Thier, unfehlbar ein ſtarker Vierzehnender!“
„Und daß er nicht näher kam, haben wir dieſen beiden Burſchen da zu verdanken, die da in aller Gemüthsruhe mitten im Treiben liegen bleiben und das Wild verſcheuchen— hol' ſie der Teufel!“
„Den Wunſch heg' ich auch,“ ſagte der zweite Jäger näher tretend.— Dieſer war ein Mann vielleicht hoch in den Dreißigen, mit einem feinen, aber verlebten Geſichte, zierlich gedrehtem Schnurrbarte und jetzt mit Zwicker in einem Auge, den er eingeklemmt, um ſich die Betreffenden näher anzuſchauen. Er ſprach in einem ſcharfen, etwas näſelnden Tone, ſehr be⸗ dächtig und langſam, wobei er ſeinen Kopf ſehr hoch erhoben hielt und dazu unter den halb geſchloſſenen Lidern hervor ſchaute.—„Ei der Tauſend,“ ſprach er jetzt,„wen haben wir denn da eigentlich?“
„Zwei herumſtreichende Bombardiers, wie mir ſcheint, trotzige Burſche, wenigſtens der eine, der mir ſoeben eine recht naſeweiſe Antwort gab.“
Schmoller blickte auf Erich, vielleicht in der Abſicht, ſich


