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Stubenarreſt und Beförderung. 255 Halsbinde und Sporen an den Stiefeln— Sporen für den
Bombardier einer Feſtungs⸗Compagnie!
„Du biſt wirklich ein unverbeſſerlicher Geſelle!“ ſagte Freiberg.
„Was willſt du?“ entgegnete Schmoller, die Achſel zuckend.
„Man iſt es ſich ſchuldig, einen vortheilhaften Eindruck zurück⸗ zulaſſen. Meine Marſchroute habe ich in der Taſche, und
wenn es mir auch allerdings nicht angenehm geweſen wäre,
dem Alten in die Finger zu laufen, ſo hat es mir doch wohl⸗ gethan, mit meinem Anzuge ein paar Freunde zu ärgern. Ich ſage dir, der Brigadeſchreiber iſt gelb geworden vor Neid, wie er mich ſo angeſehen, und ſämmtliche Kerls da oben, der Block und der junge Flattich hätten viel darum gegeben, wenn ſie ebenfalls zu einer Batterie nach der Reſidenz verſetzt worden wären. Doch mußt du mir einen Gefallen thun; ich muß glücklich ge⸗
noch einmal an jenem Hauſe vorbei, wo ich ſo
weſen, und da es ſich viel ſchöner macht, wenn man zu Zweien lachend und plaudernd flanirt, ſo wirſt du mich begleiten.“ Erich ꝛhat das nicht gern, denn für ihn hatte jenes Haus keine angenehmen Erinnerungen; doch hatte Schmoller ſchon ſeinen Arm in den Erich's gelegt und zog ihn mit ſich fort. Da war das betreffende Haus, dem ſich Freiberg nicht
ohne Herzklon näherte. Sehr angenehm war es ihm aber,
von Niema geſehen, wenigſtens nicht erkannt zu werden, ein Gefühl ſich Schmoller den Anſchein gab, mit ihm zu theilen, den er ſagte achſelzuckend: „Es mir eigentlich leid um das hübſche Mädchen, das jetzt in Küche ſitzt und wahrſcheinlich um mich weint das iſt einmal nicht anders!“
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