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Stubenarreſt und Beförderung.
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Glücklicherweiſe war Erich ſo vorſchriftsmäßig wie mög⸗ lich angezogen, hatte auch den Säbel, wie es der Oberſt gern ſah, beinahe ganz auf den Rücken geſchoben, dazu blank ge⸗ wichſte Stiefel und blank geputzte Knöpfe, reine Handſchuhe und hell leuchtende Treſſen, glücklicher Weiſe auch ſtatt ſeiner eigenen beſſeren Kopfbedeckung eine ordonnanzmäßige Dienſt⸗ mütze auf dem Kopfe.
„Aha,“ rief der Oberſt, nachdem er ihn eine Zeitlang be⸗ trachtet, in launigem Tone,„dat is der Eene von den zwee Bee⸗ den, der Freiberg, den ick zur reitenden Batterie verſetzt habe. Ja, ſieht Er, mein Sohn, Ordnung muß ſind, und Er wird mir zugeben, dat ick bei allem dem ſein gnädigſter Oberſt ge— weſen bin. Doch hätte ick dieſe Gnade nicht gehabt, wenn ſein Herr Hauptmann Wetter und ſein Herr Ober⸗Feuerwerker Doll ihm nicht die beſten Zeugniſſe ertheilt. Und nun kann Er ſich tröſten, denn wenn et auch ſehr ſchön iſt, drei Jahre lang über den Büchern zu ſitzen und Federfuchſer zu ſind, ſo kann et doch eenen jungen Mann nich ſchaden, wenn er ein Jahr lang dazwiſchen den praktiſchen Dienſt erlernt. Hat Er mir ver⸗ ſtanden und begriffen?“
„Zu Befehl, Herr Oberſt, und ich bin dem Herrn Ober⸗ ſten für die gnädige Strafe dankbar!“
„Dat freut mir, und wir werden ihn im Auge behalten, nicht wahr, Hauptmann Lindenboom? Und wir haben ihn ooch zu eener ganz paſſenden Batterie gethan, zu dem Herrn Haupt⸗, mann Freiherrn von Manderfeld“— bei dem Worte Freiherr hob der Alte mit komiſcher Gravität die Hand grüßend an den Federhut—,„ein Mann, der feine Manieren hat und der eenen Premier⸗Lieutenant beſitzt, der, wat den Dienſt anbelangt, den


