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Erich. Der h. Auguſtin und Schmoller.
Unterſuchungshaft, auf Befehl des Oberſten.„Melden Sie dat auch dem Hauptmann Wetter, damit er erkennt, welche Schwefelbande er zu commandiren die Ehre hat, und dann treffen Sie alle Einleitungen, Herr Hauptmann Lindenbaum, dat dieſe Angelegenheit ihren richtigen Weg geht!“— Nach dieſen Worten ging er, ohne die beiden Verbrecher eines fer⸗ neren Blickes zu würdigen, und der Brigade⸗Adjutant folgte ihm, nachdem er raſch den verhängnißvollen Zettel unter⸗ ſchrieben.
Und da waren ſie nun wieder auf demſelben Wege, wie geſtern Abend, nur mit dem kleinen Unterſchiede, daß Schmoller mitleidend eingetreten war und daß ſich die Halle des heiligen Auguſtin jetzt ohne die mindeſte Schwierigkeit gaſtfreundlich für ſie öffnete. Ein Troſt war es noch, daß ihnen ein gemein⸗ ſchaftliches Zimmer angewieſen wurde, in welchem ſich zwei allerdings ärmliche Betten befanden ſo wie ein Ofen, der nach Verlauf einer halben Stunde eine ſpärliche Wärme verbreitete, von der übrigens beide nichts merkten, denn Jeder hatte ſich auf ſein Bett geworfen, Jeder hatte ſein Geſicht der Wand zu— gekehrt und Jeder war alsbald eingeſchlafen.
So hatten ſie ein artiges Duett in den Tag hineinge⸗ ſchnarcht und es mochte um die Mittagsſtunde ſein, als Schmol⸗ ler durch Erwachen, nach vorhergegangenem langem Recken und Gähnen, wieder in dieſes jetzt ſo freudloſe Leben eintrat, und bald nach ihm ſah ſich auch Erich, durch einige tief aus⸗ geſtoßene Seufzer erweckt, ebenfalls dem gleichen freudloſen Daſein zurückgegeben— freudlos in dem Bewußtſein ihrer Gefangenſchaft und eines hungerigen Magens, aus welch letz⸗ terem Grunde denn auch der Bombardier nach kurzer Zeit ſein


