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Erich kommt ins Unglück. 205
Alles daran gelegen ſein, die Zeugen des unterbrochenen Opfer— feſtes dadurch zu entfernen, daß ſie ihm auch die Brieftaſche übergebe.“ Doch ließ Liſette bei dieſer Aufforderung ihren Schürzenzipfel fallen und erklärte feſt und beſtimmt,„das ſei eine Sache, die ſie Aug' in Auge, wie auch noch andere, mit dem Herrn Schmoller ſelbſt regeln wolle.“
„Gut denn, ich kann dagegen nichts einwenden, bitte aber, mich jetzt Ihrem Herrn zu melden, damit ſch ihn um die Herausgabe des Säbels bitten kann— wohl verſtanden. Ich fange damit an, zu bitten, und der Herr wird wohl begreifen, daß es eine Unmöglichkeit iſt, ein königliches Eigenthum zurück⸗ halten zu wollen.“
„Der Herr wird es aber nicht begreifen können,“ erwiederte das hübſche Dienſtmädchen in einem etwas ſchnippiſchen Tone, „denn er iſt heute in der Frühe verreiſt.“
„Alle Teufel, das iſt ſehr ungeſchickt! So muß ich mich an die Frau vom Hauſe wenden, was am Ende noch günſtiger i*ſt,“ ſetzte er galant hinzu,„denn ſie wird nicht ſo hartherzig ſein.“
Ob es hier abſichtlich geſchah, daß das hübſche Dienſtmädel den hübſchen Soldaten mit einem längeren Blicke, der von einem eigenthümlichen Lächeln begleitet war, betrachtete, als dies bisher geſchehen, ſind wir nicht im Stande, anzugeben; doch knixte ſie etwas auffallend und ſagte, indem ſie ihren Kopf in die Höhe warf:
„O, ich kann es ſchon verſuchen, bei der Madame zu fragen, ob ſie den Herrn ſehen will, den Herrn— Bombardier — oder wie habe ich die Ehre, Sie anzumelden? Glaube aber doch nicht,“ ſetzte ſie mit einem zweiten Knixe hinzu,„daß die


