Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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20² Dreiundzwanzigſt es Kapitel.

lich für Angenehmes und Unangenehmes und in dieſer Ver⸗ faſſung hatte er ſich vorgenommen, dem Herrn des betreffenden Hauſes allerdings mit Höflichkeit entgegenzutreten, aber mit Feſtigkeit die Zurückgabe der fraglichen Gegenſtände zu verlan⸗ gen und im günſtigen Falle des Gelingens allerdings ſeine und des Anderen herzlichſten Gefühle der Dankbarkeit nicht vorzuent⸗ halten.

Hoffentlich verſteht der Mann einen Scherz und hat nicht die blutdürſtige Abſicht, meinen Freund ins Unglück zu ſtürzen, möglich aber auch, daß die betreffende Perſon ſelbſt ſo geſcheit und glücklich geweſen iſt, Säbel und Brieftaſche auf die Seite zu bringen. Jedenfalls iſt das Ganze für mich eine unange⸗ nehme Commiſſion, und dazu der Hintergrund meiner drei Tage, während ich jetzt ſo gern in einem behaglich warmen Winkel ſitzen möchte, am liebſten am Bette der armen Ticzka, um mich nach ihrem Zuſtande zu erkundigen, um ſie ſanft zu tröſten, wenn das Unglück, wie ich hoffe, nicht zu arg iſt, oder im andern Falle mit dem alten Marechal bitterlich um ſie zu weinen! Ja, ich gäbe in dieſem Augenblicke viel darum, natür⸗ lich, wenn ich etwas zum Geben hätte, wenn es noch um dieſe Zeit wäre, wie damals vor Jahren, und ich mich an irgend ein freundliches Herz ſchmiegen könnte, an das Herz des guten Doctors Burbus oder an das meines treuen Jugendlehrers, oder wenn ich mich zu den Kindern des guten Wacker hinſetzen könnte in das ärmliche Wohnſtübchen, fern von der lärmenden Welt, und ihnen Märchen erzählen, bis wir Alle mit einander einſchliefen, was damals wohl vorzukommen pflegte— oder ſelbſt wenn ich bei....

Er verſcheuchte in ſeinen Gedanken raſch den Namen Selma's