Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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200 Dreiundzwanzigſtes Kapitel.

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enthält compromittirende Geheimniſſe, und ich zittere bei dem Gedanken, daß ſie in unrechte Hände fallen könnte.“ Darauf legte er ein ziemlich wahres Geſtändniß ſeiner

Erlebniſſe des geſtrigen Abends ab und erſuchte ſchließlich ſeinen

Freund, ſich in das bezeichnete Haus begeben zu wollen, um dort Säbel und Brieftaſche zurück zu verlangen.

„Ich werde ſo lange in dem kleinen Wirthshauſe warten, wo wir geſtern waren, und da es mich wahrhaft anekelt, hier in dieſer troſtloſen Umgebung etwas zu genießen, ſo verſpreche ich dir ein ſolides Frühſtück, ſobald du mit meinen Effecten zurückkehrſt. Vorher aber wollen wir uns ſo fein als möglich machen, und während mein Burſche herein kommt, um deine Uniform und Stiefel zum Putzen zu holen, kannſt du dich hin— ter einem der Betten verkriechen, damit dich dieſer Kerl nicht ſieht was jedenfalls unnöthig iſt.“

So geſchah es, und eine gute halbe Stunde ſpäter ſchlichen ſich beide zum Zimmer hinaus, gewannen glücklich eine Neben⸗ treppe und erreichten, draußen längs der Mauer hinſchleichend, die Hintergebäude der Dominicaner⸗Caſerne, Stroh⸗ und Holz⸗ magazine, wo ſie durch ein nicht zu hoch gelegenes Fenſter auf die Straße gelangten. Auch kamen ſie ohne weitere Schwierig⸗ keiten in das betreffende Wirthshaus, wo ſie in derſelben Ecke, die ſie geſtern Abend beherbergt, einen Augenblick verblieben, und wo Erich neben den letzten Inſtructionen noch ein Paar friſchgewaſchener Handſchuhe des Bombardiers empfieng, ſowie deſſen feinere Mütze, um auch im Aeußern würdig als Ge⸗ ſandter einer ſolchen Großmacht auftreten zu können.

Dann ging er ſeiner Wege, doch ehe er das that, capitu⸗ lirte er mit Schmoller noch wegen einer kleinen halben Stunde