Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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liche Stunden verlebt zu haben, wie geſtern und heute in ihrer Mitte.

Der größte Theil der Gäſte aber blieb in Britz, oder kehrte an den andern beiden Tagen dahin zurück, an denen es ebenſo herging, wie am erſten, und nie hat man wieder ſolch großes und wahrhaftes Freudenfeſt erlebt zu Britz bis auf den heutigen Tag.

In ländlicher Zurückgezogenheit erblühte fortan für Ot⸗ tokar an Klara's Seite ein reines Glück, das ſelbſt die bald darauf eintretenden Zerwürfniſſe in den beiden Städten nicht zu zerſtören vermochten, denn er wirkte im Stillen für ſie und durfte ſich ſpäter ſagen, daß er es geweſen, der ſie vor dem größten Unheil bewahrt hatte. Zwar ward ihm ſein Wunſch, einen blühenden Kinderkreis um ſich zu ſehen, vom Geſchick verſagt, doch tröſtete er ſich bald daruber mit dem Gedanken, daß kein Glück auf dieſer Welt vollkommen ſei, und war um ſo mehr bemüht, jedes, auch das kleinſte trübe Wölkchen von der Gattin fern zu halten, die ſein Beſtreben durch ihre innigſte Liebe und nie verſiegende Heiterkeit be⸗ lohnte. Den Bewohnern von Britz war er ſtets ein theil⸗ nehmender und helfender Berather und Freund. Wie er ſein Amt als oberſter Vorſteher der märkiſchen Kalandsgil⸗ den verwaltete, darüber herrſchte nur eine Stimme des Lo⸗ bes unter den Mitgliedern; er hatte die Freude, daß man auch in andern Ländern dieſe Genoſſenſchaften nach ſeinem Beiſpiel reformirte und daß ſie wenigſtens ſo lange er lebte fröhlich gediehen und ſegensreich für das Volk wirkten.

Das ihm nach dem letzten Willen des Stadthaupt⸗ manns Stroband zugefallene Vermögen ſchmälerte er um keinen Deut zu ſeinem Nutzen, verwaltete es vielmehr mit