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ner waren ſchon früher nach ihren Behauſungen gegangen, um zum Empfange der ihnen angekündigten fremden Gäſte bereit zu ſein, deren Unterbringung daſelbſt durch die uner⸗ wartete Ankunft des Kurfürſten nöthig geworden. Die Mit⸗ glieder der Kalandsgilde und diejenigen aus den beiden Städten, welche ſich ihnen bei dem Zuge nach Britz ange⸗ ſchloſſen, ordneten ſich jetzt wieder in Reihen, bedankten ſich für die gute Bewirthung durch donnernde Hochs auf das kurfürſtliche Haus, auf die beiden Städte und deren Obrig⸗ keit, auf die Kalande und deren Oberen, auf die Braut⸗ paare ꝛc., und bei jedem Hoch ließen ſich die Trompeten wacker vernehmen. Dann zogen ſie unter luſtiger Muſik und geleitet von fackeltragenden Dienern durch das Dorf nach dem Platze, wo die Fuhrwerke ihrer harrten, die ſie nach den beiden Städten zurückbrachten. Die Muſikanten gingen nach dem Dorfkruge, welcher ihnen zur Nachtherberge be⸗ ſtimmt war.
Im Bankettſaal blieb man noch eine Stunde in ge⸗ müthlichem Geſpräch beiſammen, an dem die erlauchten Gäſte auf eine allen Anweſenden erfreuliche Weiſe Theil nahmen, und welches ſich um die Begebenheiten der letzten Zeit, be⸗ beſonders um Ottokars ungewöhnliche Schickſale und Erret⸗ tung drehte.
— Es lehren uns dieſe Geſchichten alle, nahm der Kur⸗ fürſt gegen Ende des Geſprächs das Wort, daß das Böſe in der Welt, wenn es auch eine Zeit lang zu triumphiren ſcheint, dennoch nie den Sieg davon trägt; das Gute, wenn es auch zu unterliegen meint, darf nicht verzweifeln, denn der Tag, wo es Jenem die Palme des Sieges aus der Hand windet, bleibt nimmer aus! Dem Guten ergeht es ſtets am Schluſſe noch gut!
— Es lehren uns dieſe Begebenheiten nicht minder, ſagte Ottokar, daß auch das kleinſte, das anſcheinend ge⸗ ringſte Unrecht, deſſen wir uns ſchuldig machen, ſich immer⸗
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