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Aber es erſchienen auch gar Viele, die man nicht hatte einladen können, deren Erſcheinen aber doch zu Britz große Freude verurſachte. Es war nämlich in den beiden Städten ruchbar geworden, was während der Pfingſten zu Britz vor ſich gehen ſolle; da hatten ſich denn die zahlreichen Mitglie⸗ der des Berliniſchen Kalands beredet, die Gelegenheit wahr⸗ zunehmen, dem Erhalter und zweiten Stifter des für ſie ſo wohlthätigen und nützlichen Bundes ihre Dankbarkeit und Verehrung öffentlich zu bezeigen, und die Vorſteher der Brü⸗ derſchaft, die Dechanten und Kalandsherren, hatten gern ihre Einwilligung zu dieſem Vorhaben gegeben. Als nun der von Boytin für das Feſt gedungene Stadtmuſikus mit ſeinen Geſellen hinausfuhr, ſchloſſen ſich ihm nicht allein die Mit⸗ glieder des Kalands— theils zu Roß, theils zu Wagen, ſo viel deren in den beiden Städten zu haben waren— mit ihren Panieren an, ſondern auch Viele von den Gewerken zogen mit hinaus, daß es ein gar anſehnlicher Zug ward. Vor dem Dorfe aber machten ſie Halt, ſtellten ſich in Reihen und zogen dann in klingendem Spiel und in guter Ordnung nach dem Herrenhofe, wo ihre Ankunft, wie ſchon geſagt, die allgemeine Freude erhöhte. Nachdem Einer im Namen Aller in einfachen, aber herzlichen Worten die Abſicht, welche ſie hierher geführt, ausgeſprochen, dankte ihnen Ottokar, von dieſem Beweiſe der Liebe und Achtung tief gerüht, und gab ihnen ſeine beſten Wünſche für das fernere ſegensreiche Ge⸗ deihen des Bundes kund. Donnernde Hochs auf Ottokar und ſeine holde Braut, auf die beiden andern Brautpaare, auf Boytin und ſein Haus u. ſ. w., begleitet von den jubeln⸗ den Fanfaren, folgten darauf.
Inzwiſchen hatten die Diener des mit allem Nöthigen verſehenen Hauſes allerlei Erfriſchungen herzugetragen und die Tiſche der auf dem Hofe errichteten Lauben damit be⸗ laſtet. Ottokar ladete die Anweſenden freundlich zum Zulan⸗ gen ein und dieſe ließen ſich ohne vieles Nöthigen die treff⸗


