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großes Glück verdanke. Nun, heute ſieht's hier ganz an⸗ ders aus, als damals, wo ich zum erſten Male einſprach! Wie wunderbar es zugeht in der Welt, das ſehe ich heute recht deutlich! Ja, ja, die Lieſel lachte mich aus, als ich ihr zu Weihnachten ſagte, ich könne noch einmal ein reicher Mann werden, und kaum ſind fünf Monate vergangen, ſo zeigt ſich's, daß ich Recht hatte! Na, ich kann's dem Mä⸗ del nicht verdenken, daß ſie damals über meine unverſtän⸗ dige Rede lachte, denn ich ſelber hätt's nie geglaubt, daß es ſo kommen wuͤrde, wie's gekommen iſt, und wohl Keiner hat ſich's träumen laſſen. Aber der Menſch denkt und Gott lenkt, das iſt nun einmal wahr!
Während ſo Peter dem Drange ſeines von Freude und Luſt überſtrömenden Herzens folgte, war man im Bankett⸗ ſaal angelangt, wo den Ankommenden nach alter guter Sitte der Ehrentrunk kredenzt ward. Aber auch hier ſetzte der Ueberglückliche ſein munteres Geplauder fort, daß männig⸗ lich— ſelbſt Andreas und Ehrig— von ſeiner lauten Fröh⸗ lichkeit ergötzt und angeſteckt ward.
Da es allgemach Abend ward, ſo langten bald mehr Gäſte zu Britz an, unter Andern der kurfürſtliche Hofrichter, die beiden Bürgermeiſter und mehrere Rathsherren der bei⸗ den Städte; daß Pater Johannes nicht fehlen durfte, ver⸗ ſteht ſich von ſelbſt. Sie alle waren zu dem morgenden Feſt — deſſen Bedeutung die freundlichen Leſer gewiß bereits er⸗ rathen haben— von Herrn Boytin eingeladen; da jedoch die Feier ſchon in den Morgenſtunden des erſten Pfingſtta⸗ ges beginnen ſollte, Britz aber eine Meile Weges von Ber⸗ lin entfernt iſt, ſo kamen ſie ſchon heute mit ihren Frauen, um zu rechter Zeit an Ort und Stelle ſein zu können. Für ihr Unterkommen hatte Boytin, wie wir wiſſen, nach Mög⸗ lichkeit geſorgt. Sie kamen zu Roß und zu Wagen und Keiner ließ es an feinen Ehrengeſchenken für die Braut⸗
paare fehlen.
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