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vereinigen läßt! nahm Boytin das Wort. Möge Gott Euch Allen, die ich freudigen Herzens meine Kinder nenne, durch den morgenden Tag ein dauerndes Glück zu Theil werden laſſen, dann wird es auch mir nicht daran mangeln!
— O gewiß, wir werden Alle glücklich, recht glücklich und die geliebten Eltern werden es mit uns ſein! ſprach Klara zuverſichtlich und Ottokar Bernhard und Lisbeth ſtimmten ihr aus vollem Herzen bei.
Gerührt ſchloß Boytin ſeine Kinder in ſeine Arme und Frau Katharine, die ſchon während Ottokars letzter Rede herzugekommen, ſprach betend Ja und Amen zu ihrer Toch⸗ ter froher Verheißung.
Das Geraſſel eines Fuhrwerks, welches die Straße des Dorfes in geſtrecktem Trabe unter luſtigem Peitſchengeknall und Jubelrufen durchflog, daß die Heerden der Gänſe und Enten mit ängſtlichem Gekreiſch auseinanderſtiebten, wandte die Aufmerkſamkeit der ſechs Perſonen dem Eingange des Herrenhofes zu, vor welchem bald darauf das Fuhrwerk an⸗ hielt. Es war ein einfaches Landfuhrwerk, aber ſtattlich mit bunten Bändern und Kränzen ausgeputzt. Der Führer deſ⸗ ſelben, der kein anderer, als unſer Freund Peter war, ſprang hurtig hinab, um erſt dem Meiſter Trennert, dann aber ſeiner Jungfer Braut und zuletzt einer Freundin derſelben beim Verlaſſen des Fuhrwerks behülflich zu ſein.
Mit freundlichem Gruße wurden die Ankommenden von den bereits Anweſenden auf das Herzlichſte empfangen.
— Da ſind wir! rief Peter mit fröhlich lachendem Ge⸗ ſicht, als ein herbeieilender Knecht ihm die Sorge um das Fuhrwerk abgenommen. Kennſt Du den Karren, Ottokar? wandte er ſich zu dieſem, auf das Fuhrwerk deutend. Es iſt derſelbe, den wir da drüben im Walde erbeuteten, als ich Dich kennen lernte und den Du mir nachher geſchenkt haſt; die Pferde ſind auch dieſelben. So lange ich lebe, ſoll er mir ein Angedenken ſein jenes Tages, dem ich mein


