AAAAAA;E
jetzt aber größtentheils ſchon been et waren. Wenn man heute nun auf den großen Hof trat, der vor dem Hauſe nach dem Dorfe zu lag, ſah man, daß hier eine ungewöhn⸗ liche Verwandlung vor ſich gegangen war. Der ganze Raum des Hofes war mit feſtgeſtampftem Kies, wie der Fußboden eines Saales, geebnet und in der Mitte deſſelben war gar ein Platz mit Holz gedielt und ein Leinwandsdach darüber geſpannt. An der Umzäunung, ſowohl vorn an der langen Seite gegen das Dorf, als auch an den beiden kürzeren Seiten zur Linken und Rechten, welche an den herrſchaft⸗ lichen Garten grenzten, waren geräumige Lauben errichtet und mit Tiſchen und Bänken verſehen. Schien demnach im Hofe bereits Alles ſeinem Zwecke gemäß fertig eingerichtet zu ſein, ſo war dies auch im Hauſe ſelber— mit Aus⸗ nahme der Küche— der Fall. Alle Räume des zur da⸗ maligen Zeit ſehr umfangreichen Gebäudes, die ſich nur irgend dazu eigneten, waren zu wohnlichen Gaſtgemächern eingerichtet und Korridore, wie Treppen, beſonders der im oberen Stockwerk gelegene Bankettſaal, hatten ein feſtliches Ausſehen erhalten.
Herr Boytin durchmuſterte mit Frau Katharine die ganze Zurüſtung des Hauſes, in welchem Klara, ihr Lieb⸗ ling, an der Seite ihres Ottokars fortan als Hausfrau walten ſollte. Während dann Frau Kathärine ging, um die noch nicht vollendeten Geſchäfte der Küche zu beaufſich⸗ tigen, befahl Boytin einem Diener, im Dorfe nachzuſehen, ob man ſich dort auch einrichte zur nächtlichen Beherbergung von Gäſten, wenn deren Zahl etwa zu groß würde, um ſie Alle im Herrenhauſe unterzubringen; dann begab er ſich in den Bankettſaal, wo Andreas und Ehrig die werthvollen Geſchirre ordneten für den Dienſt an der Feſttafel, deſſen Ausuübung ſie ſich nicht hatten nehmen laſſen. Lächelnd ſah Boytin dem emſigen, vergnügten Treiben der beiden Alten zu und trat dann hinaus auf den Altan, auf welchen man
—


