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AARAŃ
machen und jede Spur des täglichen Gebrauches an den Geräthſchaften zu vernichten. Die Männer, aus vielfacher Erfahrung die anmuthigen Launen ihrer Ehegeſponſinnen bei ſo eifriger Beſchäftigung wohl kennend, gingen ihnen behut⸗ ſam aus dem Wege, indem ſie mit dem Inhalt der Kleider⸗ ſchränke, von Vater und Großvater ererbt, in die entlegenſten Winkel der Gehöfte ſchlichen und dort mit Klopfen und mit Bürſten ſich die Zeit vertrieben und ſich ihrer Jugend er⸗ innerten, wo ſie in denſelben Feſtwämmſern, denen ſie jetzt ihre Aufmerkſamkeit und Theilnahme widmeten und mit gro⸗ ßen Blumenſträußen in den Händen um ihre Grete freieten; und je mehr ſie ſich in ſolche Erinnerungen vertieften, um ſo derber knallte der Haſelnußſtock, um ſo ſchonungsloſer kratzte die Bürſte. Auf dem grünen Platz in der Mitte des Dorfes aber ging es nun gar erſt munter und laut her; da ſaßen die jungen Burſche und Dirnen und wanden Kränze und Gewinde von Laub und Blumen, ſcherzten, neckten, ſchäkerten, ſangen und lachten dabei, daß es ein Vergnügen geweſen wäre, hätte man ihnen zuſehen und zuhören können. Die Materialien zu ihren Arbeiten wurden ihnen von den Kin⸗ dern, Knaben und Mädchen, im Schweiße ihres Angeſichts zugetragen, die von nichts Anderem ſchwatzten, als von dem leckern Kuchen, den ihre Eltern aus dem von der Herrſchaft ihnen geſchenkten feinen Mehl und Honig gebacken, und von den großen Roſinen, die ſie auf demſelben geſehen hatten. Auch die Knechte und Mägde, die man heute allein auf's Feld geſchickt hatte, kehrten früher als ſonſt heim, um noch fleißig mit Hand anzulegen, wo es noth that, damit nur Alles recht zeitig fertig werde.
So große Vorbereitungen hatte man noch zu keinem Pfingſtfeſte in Britz gemacht.
Nicht minder rege, als im Dorfe, war es bereits ſeit etlichen Tagen im Herrenhauſe daſelbſt zugegangen; auch hier waren großartige Vorbereitungen getroffen worden, die


